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Brandenburg/Havel Woche des Sehens beginnt am Freitag am Gotthardtkirchplatz
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Woche des Sehens beginnt am Freitag am Gotthardtkirchplatz

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11:13 07.10.2021
Am Gotthardtkirchplatz ist das Interkulturelle Bildungs- und Begegnungszentrum zu finden.
Am Gotthardtkirchplatz ist das Interkulturelle Bildungs- und Begegnungszentrum zu finden. Quelle: foto: Böhme
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Für die meisten Menschen ist der Sehsinn der wichtigste überhaupt. Die Vorstellung, nicht sehen zu können, macht Angst. Über den Sehsinn gewinnen wir täglich neue Einsichten – vorausgesetzt, die Augen sind gesund. Welche Krankheiten das Augenlicht am häufigsten bedrohen und was die moderne Augenheilkunde tut, um das Sehvermögen zu erhalten.

Die Altersabhängige Makula-Degeneration (AMD), das Glaukom (Grüner Star) und diabetische Netzhauterkrankungen sind in Deutschland die häufigsten Ursachen für eine Sehminderung oder gar Erblindung. Mit fachärztlicher Erfahrung und moderner Diagnostik lassen sich diese Augenkrankheiten schon früh erkennen. Die frühe Diagnose ist oft die beste Voraussetzung für eine wirksame Behandlung, die das Augenlicht langfristigbewahrt.

Die Augenheilkunde gewinnt zudem immer wieder neue Einsichten, die dazu beitragen, Augenkrankheiten noch besser in den Griff zu bekommen. Die feuchte AMD und andere Makula-Erkrankungen, gegen die es noch zu Beginn des Jahrtausends kaum erfolgversprechende Behandlungen gab, können heute durch die Gabe von Medikamenten ins Augeninnere erfolgreich behandelt werden.Bei bislang nicht behandelbaren Netzhauterkrankungen eröffnen Gentherapien neue Aussichten für eine Therapie.

Nun beginnt die Woche des Sehens vom 8. bis 15. Oktober. Die Woche des Sehens ist eine Aufklärungskampagne, die bundesweit stattfindet. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto „Neue Einsichten“. Ihr Ziel ist es, auf die Bedeutung guten Sehvermögens, die Ursachen vermeidbarer Blindheit sowie die Lage blinder und sehbehinderter Menschen in Deutschland und weltweit aufmerksam zu machen.

Getragen wird sie von der Christoffel-Blindenmission, dem Deutschen Blinden- und Sehbehindertenverband, dem Berufsverband der Augenärzte, dem Deutschen Komitee zur Verhütung von Blindheit, der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft, dem Deutschen Verein der Blinden und Sehbehinderten in Studium und Beruf sowie der PRO RE-TINA Deutschland.

Unterstützt wird sie zudem von der Aktion Mensch und von Zeiss. Informationsveranstaltung zur Woche des Sehens: Freitag, 8. Oktober, um 15 Uhr im Interkulturellen Bildungs- und Begegnungszentrum am Gotthardtkirchplatz 10 in Brandenburg an der Havel.

Von MAZ