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Brandenburg/Havel Zehn Bewerber für Amtsdirektorenstelle
Lokales Brandenburg/Havel Zehn Bewerber für Amtsdirektorenstelle
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17:28 03.01.2017
Wer als neuer Chef in die Wusterwitzer Amtsverwaltung einzieht, wird erst in einigen Wochen feststehen. Quelle: JACQUELINE STEINER
Amt Wusterwitz

Engagiert, zielstrebig, belastbar – so soll die Person sein, die möglichst bald an der Spitze der Verwaltung stehen soll. Gewünscht wird ein bürgernaher Arbeitsstil. Langjährige Verwaltungserfahrungen und die Befähigung zum gehobenen allgemeinen Verwaltungs- und Justizdienst gehören zu den Anforderungen der Stellenausschreibung für die Neubesetzung des Amtsdirektorenpostens in Wusterwitz. Ebenso wie ein Pkw-Führerschein und ein Wohnsitz im Amt Wusterwitz. Am Montag um 12 Uhr lief die Bewerbungsfrist im Rahmen des inzwischen zweiten Auswahlverfahrens ab.

„Insgesamt haben zehn Personen auf die Stellenausschreibung reagiert. Wir werden uns als Amtsausschuss am 12. Januar in interner Runde mit den Unterlagen beschäftigen und den weiteren Werdegang des Verfahrens besprechen“, kündigte der Amtsausschussvorsitzende und Wusterwitzer Bürgermeister Ronald Melchert (CDU) gegenüber der MAZ an. Namen stehen noch nicht im Raum. Denn bis zum 12. Januar bleiben alle Kuverts verschlossen. Allerdings wird davon ausgegangen, dass zwei Herren ihre Bewerbungen aus der ersten Auswahlrunde aufrecht erhalten – Stefan Dossow aus Wusterwitz und Jens Borngräber aus Bensdorf. Beide sind Beamte und gehören seit ihrer Kandidatur zu den Stammgästen bei den öffentlichen Sitzungen des Amtsausschusses.

Ronald Melchert wünscht sich, dass die vakante Stelle möglichst bald besetzt werden kann. Quelle: Claudia Nack

Amtsausschussvorsitzender Melchert hofft, dass die erneute Ausschreibung diesmal ohne Verzögerungen zur Neubesetzung der seit September vakanten Stelle führt. Derzeit führt die stellvertretende Amtsdirektorin Ramona Mayer die Geschäfte für die Ende August aus dem Dienst verabschiedete Gudrun Liebener. „Wir brauchen möglichst bald klare Verhältnisse, damit wir uns wieder um andere Themen im Amt Wusterwitz kümmern können“, so Melchert.

Als sicher gilt, dass ein Bewerber aus der ersten Runde nicht ein weiteres Mal seinen Hut in den Ring werfen wird: Karl-Heinz Erler aus Viesen. Der Mitarbeiter der Brandenburger Stadtverwaltung gehörte zu den zwei Bewerbern, die beim Verwaltungsgericht Potsdam Beschwerde gegen das damals laufende Verfahren zur Wahl des Amtsdirektors eingelegt hatten. Obwohl er alle fachlichen Voraussetzungen der Ausschreibung erfüllte, war er ebenso wenig wie Heiderose Gummert aus Warchau zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen worden.

Karl-Heinz Erler aus Viesen fühlte sich in der ersten Auswahlrunde ungerecht behandelt und verzichtete deshalb auf eine erneute Bewerbung. Quelle: Frank Bürstenbinder

Der Amtsausschuss brach wegen der anhängigen Eilverfahren das laufende Auswahlverfahren ab. Außerdem hatte eine anwaltliche Beratung ergeben, dass das Auswahlverfahren einer gerichtlichen Überprüfung nicht standhalten würde. Es wurde eine Neuausschreibung der Stelle beschlossen. Der MAZ hatte Erler anschließend erklärt, dass ihm wegen der unerquicklichen Begleitumstände die Lust auf eine berufliche Neuorientierung vergangen sei.

Von allen Bewerbern wird auch in der zweiten Auswahlrunde erwartet, dass sie ihren Unterlagen ein Konzept beifügen. Aus dem Papier soll hervorgehen, wie sie sich ihre Rolle bei der Zukunftsgestaltung des Amtes Wusterwitz vorstellen. Auf die erste Stellenausschreibung im Mai 2016 hatten 14 Männer und Frauen reagiert, von denen sich drei Bewerber Anfang September dem Amtsausschuss auf einer öffentlichen Sitzung vorstellen durften.

Von Frank Bürstenbinder

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