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Dahme-Spreewald 14-Jährige in Eichwalde erstochen
Lokales Dahme-Spreewald 14-Jährige in Eichwalde erstochen
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07:06 19.11.2013
Der Tatort: das Eichenpark-Stadion in der Heinrich-Heine-Allee. Quelle: André Braune
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Eichwalde

Ein 14-jähriges Mädchen ist am Montagnachmittag in Eichwalde (Dahme-Spreewald) erstochen worden. Die Polizei konnte bereits einen mutmaßlichen Täter festnehmen. Nach der tödlichen Attacke war nach Polizeiangaben ein 20-jähriger Mann geflohen. Er wurde am Abend bereits verhört. Genauere Hintergründe zur Tat hat die Polizei am Montagabend noch nicht bekannt gegeben. Auch die Frage, in welcher Beziehung das Mädchen und der Mann standen, wollte die Polizei noch nicht  beantworten. Genauere Informationen wird es am Dienstag geben. Die Ermittlungen in dem Fall führt die Mordkommission Cottbus.

Das Mädchen war am Nachmittag gegen 15 Uhr in Eichwalde in der Heinrich-Heine-Allee beim Eichenpark-Stadion angegriffen worden. Sie wurde wahrscheinlich mit einem Messer niedergestochen. Das Mädchen starb noch am Tatort. Der mutmaßliche Täter flüchtete unmittelbar nach der Messerattacke über die nahegelegenen S-Bahn-Schienen. Es ist noch unklar, ob er sich das Leben nehmen oder bloß flüchten wollte. Die Polizei wollte entsprechende Vermutungen am Montag nicht kommentieren.

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Fest steht jedoch, dass es der Polizei gelang, den 20-Jährigen nur kurz nach der Tat festzunehmen. Weil der Mann über die Schienen flüchtete, musste am Nachmittag aus Sicherheitsgründen für einige Zeit auch der Zugverkehr von und nach Eichwalde gesperrt werden.

Die Kriminalpolizei hat noch bis zum späten Abend am Tatort ermittelt und den Bereich rund um die Heinrich-Heine-Allee weiträumig abgesperrt. Gegen den 20-Jährigen wurde laut Matthias Deller, Direktor des Amtsgerichts Königs Wusterhausen, am Montag noch kein Haftbefehl erlassen. Deller zeigte sich gegenüber der MAZ erschüttert über das Verbrechen. Ihm zufolge wird vermutlich am Dienstag Haftbefehl gegen den Tatverdächtigen erlassen.

Mit möglichen Hintergründen zur Tat hat sich die Polizei am Montag gegenüber der Öffentlichkeit zurückgehalten. So gab es aus Ermittlerkreisen am Montag noch keine Auskunft darüber, wie es in Eichwalde zu einer derartigen Tat kommen konnte.

Auch in sozialen Medien wie Facebook wurde am Abend über die Tat spekuliert. Viele Nutzer äußerten sich geschockt oder machten aus ihrer Abscheu für Tat und Täter keinen Hehl. Ein Nutzer aus Zeuthen hatte im sozialen Netzwerk zunächst von einem Unfall in Eichwalde berichtet und die Diskussion angestoßen.

Von Christian Meyer

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