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Dahme-Spreewald Auf die Straße gegen Nazis
Lokales Dahme-Spreewald Auf die Straße gegen Nazis
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17:58 01.12.2009
KÖNIGS WUSTERHAUSEN

. „Bitte zeigen Sie durch Ihre persönliche Teilnahme, dass Königs Wusterhausen vielfältig und tolerant ist. Die Stadt darf nicht zu einem Tummelplatz für rechte Kräfte und Demonstrationstouristen aus nah und fern werden“, schreibt Franzke in dem Aufruf.

Rechtsextreme haben für Sonnabend eine Demonstration angemeldet, zu dem Hunderte Teilnehmer aus dem Bundesgebiet erwartet werden. Sie wollen ab 13 Uhr vom Bahnhof aus durch die Stadt ins Neubaugebiet ziehen. Es wurden mehrere Gegenveranstaltungen angemeldet. Das Bündnis gegen Rechts hat zu einer Demonstration aufgerufen, die um 11 Uhr am Stadtbrunnen beginnt. Von dort geht es zum Fontaneplatz. „Wir wollen ein fröhliches, buntes und trotzdem entschlossenes Bild abgeben – ohne Radau und ohne Krach“, sagte Bündnissprecher Frank Rauhut. Die Veranstaltung endet um 14 Uhr. Am Fontaneplatz wird es noch bis 16 Uhr ein Familienfest geben, zu dem mehrere Initiativen einladen.

Aus Protest gegen den Nazi-Aufmarsch laden Kirchengemeinden der Region bereits um 10 Uhr zu einem halbstündigen ökumenischen Friedensgebet in die Kreuzkirche ein. Es wird durch längeres Glockenläuten eingeleitet und beschlossen, wie der evangelische Pfarrer Christof Theilemann mitteilte. „In diesem Gottesdienst wollen wir als Christen wieder unsere Position deutlich machen, die mit Fremdenhass und simplifizierenden Parolen gegen Andersdenkende und Andersgläubige unvereinbar ist“, sagte Theilemann. Zum Gottesdienst sind Gemeindemitglieder und Interessenten willkommen. Gastgeber sind die evangelische, katholische und evangelische Lukas-Gemeinde Königs Wusterhausen sowie die evangelisch-freikirchliche Gemeinde Zeesen.

Der Bundestagsabgeordnete und SPD-Kreisvorsitzende Peter Danckert hat ebenfalls zur Teilnahme am Gebet und den anderen Aktionen gegen den Nazi-Aufmarsch aufgerufen. „Nachdem in Halbe keine Aufmärsche mehr genehmigt und in Berlin der Widerstand zu groß ist, kommen sie hierher. Wir dürfen nicht zulassen, dass die Nazis regelmäßig nach Königs Wusterhausen kommen, weil sie hier keinen Widerstand erwarten und sich deshalb besonders wohlfühlen“, sagte Danckert. (Von Frank Pawlowski)

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