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Bestensee Ein Vieteljahrhundert im Bürgermeister-Amt
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19:18 31.03.2019
Die Jubiläumstorte mit der großen „25“ schnitt Bestensees Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf höchstpersönlich an. Ebenso viele Jahre ist er jetzt im Amt. Quelle: Andrea Müller
Bestensee

Bestensees Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) beging am Wochenende ein besonderes Dienstjubiläum: Er ist jetzt 25 Jahre im Amt. Aus diesem Anlass wurde in der Landkost-Arena mit über 200 Gästen gefeiert.

Gans Ohr: Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf während der Festtagsrede aus Anlass seines Dienstjubiläums. Quelle: Andrea Müller

Rede voller Anspielungen

Eingeladen hatte nicht Quasdorf, sondern die Vorsitzende der Gemeindevertretung Annette Lehmann (Unabhängige Bürger) in Zusammenarbeit mit Kämmerer Heimo Ludwig, der – wie immer – eine Powerpoint-Präsentation vorbereitet hatte. Diese war anders als sonst nicht ganz ernst zu nehmen, denn sie war voll mit Anspielungen und nahm das Zuviel an Bürokratie und das nicht immer harmonische Miteinander von Bürgermeister und Gemeindevertretung unterhaltsam aufs Korn. Er verkündete auch die zehn goldenen Regeln des Bürgermeisteramtes. „Ein Bürgermeister muss für jeden ein offenes Ohr haben, dabei aber das Gemeinwohl nicht aus den Augen verlieren“, sagte Ludwig.

Blumen für den Jubilar: Klaus-Dieter Quasdorf zeigte sich an diesem besonderen Abend sehr emotional. Die Blumen gab es von Annette Lehmann, Vorsitzende der Gemeindevertretung. Quelle: Andrea Müller

Unverkennbare Wandlungen

KW TV hatte einen kleinen Film vorbereitet, der Quasdorfs Wirken während eines Vierteljahrhunderts zusammen fasste – von den Anfängen vor 25 Jahren bis heute. Quasdorfs Wandlungen in diesen 25 Jahren sind eindrucksvoll – nicht nur äußerlich. Bevor er Bürgermeister wurde, hatte er den Beruf des Bauschlossers gelernt. Die Ausbildung zum Verwaltungsangestellten folgte später. Unter seiner „Regentschaft“ hat sich das Dorf zu einem Ort mit rund 8000 Einwohnern gemausert, in dem es nicht nur einen Autobahnanschluss gibt, sondern eine Sporthalle nach internationalen Maßstäben, ein modernes Einkaufszentrum, Schulen und Kitas, die sich sehen lassen können.

Auch Wolfgang Purann erhielt Blumen. Der Ortschronist wurde an diesem Abend 70 Jahre alt. Quelle: Andrea Müller

Gäste ergriffen das Wort

Seine Verdienste wurden bei der Party von vielen Gästen gewürdigt. Worte der Anerkennung fanden Annette Lehmann als Dienstchefin, die Bürgermeister aus den Partnergemeinden in Przemet (Polen) und HavixbeckJanusz Frackowiak und Klaus Gromöller, die Landtagsabgeordnete Tina Fischer (SPD) und viele andere. „Klaus ist ein Bürgermeister zum Anfassen“, sagte Fischer und lobte damit seinen guten Kontakt zu den Einwohnern. Gleichzeitig war dies ein kleiner Seitenhieb auf Quasdorfs Frauengeschichten.

Anschnitt der Festtagstorte

Die Festtagstorte mit einer großen „25“ darauf hatte die Bäckerei Schüren aus Heidesee gebacken. Quasdorf und Albrecht Schüren sind alte Freunde. Der Gemeinde-Chef schnitt die Torte dann höchstpersönlich an. Die Kosten für die Party übernimmt zum Teil die Gemeinde. Die Getränke des Abends soll Quasdorf aus eigener Tasche bezahlt haben.

Von Andrea Müller

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