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Bestensee Bestenseer Fest im Zeichen von 100 Jahren Fußball
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17:31 11.08.2019
Die Bestenseer Unioner bei ihrer Stadionrunde zum Dorffest. Quelle: Gerlinde Irmscher
Bestensee

Zahlreich waren Bestensees Vereine am Sonnabend dem Aufruf zum Festumzug beim Dorf- und Schützenfest gefolgt. Das Fest stand in diesem Jahr unter dem Motto „100 Jahre Fußball Bestensee“.

Angeführt vom Lübbenauer Spielmannszug ging es von der Landkostarena zum Sportplatz Am Todnitzsee, wo das Fest offiziell eröffnet wurde – deutlich vernehmbar aufgrund der Böllerschüsse, die die Bestenseer und Teupitzer Schützen abgaben.

Doch bevor es so richtig ans Feiern ging, proklamierten die Bestenseer Schützen ihr neues Königshaus. Ingo und Ramona Wolter übergaben die Regentschaft an Bernd Zimbehl mit Giseltraud Kaden als Königin an seiner Seite.

Drei Schützen zum Ritter geschlagen

Die erste Amtshandlung des neuen Königs war, Gerald Krüger zum 3. Ritter, Steven Bauer zum 2. und Ingo Wolter zum 1. Ritter zu schlagen. Ingo Wolter, der die Vereinsleitung bis zur nächsten Wahl kommissarisch übernommen hat, dankte im Namen aller Gerald Krüger für seine langjährige Arbeit als Vereinsvorsitzender.

Spielmannszüge, Bürgermeisterwette, Fußballspiele – das ist das Fest in Bildern.

Der Männergesangverein begann sein Programm mit einem eigens für das Fußballjubiläum geschriebenes Lied: „Grün und weiß sind unsere Fahnen, wir Unioner Fußballspieler werden nicht unter gehen“, ertönte es von der Bühne.

Moderator DJ Tomba alias Thomas Kessler fand stets die passenden Worte, um die Besucher bei Laune zu halten und auf den nächsten Programmpunkt neugierig zu machen, ganz gleich ob Mädchentanzgruppe, Beatboxer oder die Karawanengilde.

Quasdorf organisiert Sänger

Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf hatte gleich zwei Wetten über die Bühne zu bringen. Er sollte Männer organisieren, die gemeinsam mit dem Männergesangverein das Lied „Hoch auf dem gelben Wagen“ singen. Achtzehn Sangesmutige folgten ihm auf die Bühne.

Den zweiten Teil der Wette verlor Quasdorf allerding. Fünf der Männer sollten einen Aufnahmeantrag unterschreiben. „Mir war eigentlich klar, dass ich verliere“, sagte Quasdorf hinterher. Dafür fährt er nun mit dem Verein nach Meißen zu ihrem großen Auftritt und bedient zudem zur Weihnachtsfeier eine Stunde lang die Sänger und deren Frauen.

Die zweite Wette konnte er aber für sich entscheiden. Gewettet wurde, dass zehn Frauen an der Seite des Bürgermeisters mehr Tore schießen als zehn Spieler von Grün Weiß. Am Ende stand es 5:4 für Quasdorfs Team. Quasdorf musste damit nicht den Glascontainerplatz in der Gartenstraße säubern.

Union Berlin gewinnt 9:1

Während die einen Spaß beim Zuschauen des Mixturnieres der B- und C-Junioren hatten, vergnügten sich die anderen vor der Bühne, probierten den Bestenseer Wein oder ließen sich den Kuchen schmecken.

Ein Höhepunkt war das Spiel der Traditionsmannschaft von Union Berlin gegen die Ü35 von Union Bestensee. Dass es 9:1 für die Berliner endete, lag nicht am Bestenseer Torhüter Dirk Jänicke. Der legte sich voll ins Zeug und hatte den Beifall der Zuschauer auf seiner Seite. Das Ehrentor schoss Marek Burde, nach einer Vorlage von Kay Thiel

„Ich bin Bestenseerin, und da verpasst man so ein Fest nicht. Schön wie der Heimat- und Kulturverein das organisiert hat“, sagte Besucherin Liane Schloddarick.

Von Gerlinde Irmscher

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