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Bestensee Gerhard Schöne singt auf der Dorfaue
Lokales Dahme-Spreewald Bestensee Gerhard Schöne singt auf der Dorfaue
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18:35 20.08.2018
Gerhard Schöne (r.) erzählt Ben und Carl (v. l.) von seinen sechs Kindern und wie seine Lieder entstehen. Quelle: Gerlinde Irmscher
Bestensee

Nachdem im letzten Jahr „Rumpelstil“ für ein musikalisches Highlight zum Lausl-Familientag in der Bestensee Dorfaue gesorgt hatte, holte der Verein in diesem Jahr den Liedermacher Gerhard Schöne auf die Bühne vor dem Zollstockmuseum. Am Sonntag erlebten die rund 500 Besucher ein Konzert, das sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird. Schließlich ist Gerhard Schöne ein Star, der nicht nur die Kinder begeistert, sondern dessen Fans inzwischen vor allem unter den Erwachsenen zu finden sind. So war es dann auch nicht erstaunlich, dass weit mehr Eltern und Großeltern als Kinder unter den Zuhörern zu finden waren.

Andrea Klucke und Dagmar Piontkowsky waren extra aus Rangsdorf gekommen, um den Mann zu erleben, dessen Lieder sie seit 40 Jahren begleiten. Und als er dann plötzlich vor ihnen stand, ihnen die Hand gab und Hallo sagte, konnten sie es kaum fassen. „Das war einfach toll“, schwärmt Andrea Klucke.

Die Besucher hatten es sich bis dicht vor die Bühne gemütlich gemacht, sangen und spielten mit. Quelle: Gerlinde Irmscher

Das Eis war schnell gebrochen

Mit dem Lied „Lass uns eine Welt erträumen“ stimmte Schöne seine Zuhörer auf das Konzert ein. Und dann gab es auch schon gleich ein Lied zum Mitmachen: „Wenn du glücklich bist, dann klatsche in die Hand“. Das Eis war gebrochen und die Besucher hatten Spaß – vor allem die älteren Semester. Als dann auch noch ihre Lieblingslieder wie „Jule wäscht sich nie“ oder das „Popellied“ erklangen, leuchteten die Augen, wobei die Kleinen besonders aufmerksam waren, als es um Fred ging, der immer wieder eine Ausrede fand, warum er zu spät zur Schule kommt.

Die Pause nutzte Gerhard Schöne nicht etwa, um sich zurückzuziehen. Er mischte sich unters Volk, plauderte mit seinen Fans, schrieb Autogramme und war auch für diverse Selfies zu haben. Martin Meitzner aus Mittenwalde nutze die Gelegenheit, sich mit einem Händedruck bei ihm zu bedanken. Denn es war Gerhard Schöne, durch den er angeregt wurde, Gitarre spielen zu lernen.

Schallplatte ist nun signiert

„Es ist witzig, ihn mal wieder zu sehen“, freute sich Susanne Prewing aus Königs Wusterhausen. Sie hatte extra seine erste Schallplatte von 1981 „Spar den Wein nicht auf für morgen“ mitgebracht, die nun mit dem Autogramm des Sängers für sie noch einmal an Wert gewonnen hat. „Ich kannte ihn nicht von früher aber jetzt hat er mich überzeugt“, so Bert Steiner aus Senzig.

Gerhard Schöne in Bestensee. Quelle: Gerlinde Irmscher

„Mein Schlusslied ist das Lied von dem komplizierten Apparat“, sagte Schöne. Aber so kompliziert scheint der „F-Tsch-Chq & Wumm-Apparat“ dann doch nicht zu sein. Die Kleinen lernten schnell, die Großen hatten es noch drauf und alle machten mit.

Lausl zieht positive Bilanz

Nur dass es das letzte Lied sein sollte, da hatte sich der Liedermacher geirrt. Seine Zuhörer erklatschten sich eine Zugabe. „Na gut, dann gibt es halt noch ein Psalmenlied für die Erwachsenen und ein Schlaflied für die Kinder“, versprach Schöne nach seiner Rückkehr auf die Bühne, um sich dann mit „Rutsch rüber“ endgültig zu verabschieden.

„Es war wunderschön, auch die neuen Lieder, wir werden sie weiter tragen. Danke auch an den Verein, der so was Schönes organisiert“, sagte Andrea Klucke nach Konzertende und war immer noch beeindruckt davon, dass Gerhard Schöne so bescheiden geblieben sei und sich nicht scheut, sich unter die Leute zu mischen.

„Wenn ich in die vielen zufriedenen Gesichter schaue, denke ich, dass unsere Mühen nicht umsonst waren“ freute sich Hilmar Wenk, Vorsitzender des Vereines „Lausl – Lebensart & Sammellust“.

Von Gerlinde Irmscher

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