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Dahme-Spreewald Bestensee feiert Neujahrempfang
Lokales Dahme-Spreewald Bestensee feiert Neujahrempfang
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18:36 13.01.2015
Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) bei seiner Rede. Quelle: Jarjour
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Bestensee

Als Quasdorf eine kleine Diashow über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres zeigte, kam er auf die Werbebanner in der Landkostarena zu sprechen, der Heimstätte der erfolgreichen Bundesliga-Volleyballer „Netzhoppers“. „Viele fragen mich, wieso diese Banner hier hängen müssen. Das sind Namen von Sponsoren, die hängen hier, weil sie dafür zahlen. Für 600 Euro im Jahr kann man hier seinen Banner aufhängen“, sagte der Bürgermeister und weckte beim Publikum sicherlich einige Begehrlichkeiten. Und so rührte Quasdorf weiter die Werbetrommel – auch für Wohnungsbau, für das Gewerbe und für das neue Rathaus, dessen größter Verfechter er zu sein scheint.

One-Man-Show des Bürgermeisters

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„Wenn es die Gemeindevertretung so will, wird bald in der Nähe des Seniorenheims in der Motzener Straße ein neues Verwaltungsgebäude stehen“, führte Quasdorf aus, wohlwissend, dass der Bau eines neuen Verwaltungssitzes noch längst nicht in trockenen Tüchern und bei einigen Gemeindevertretern höchst umstritten ist. Dennoch war der Neujahrsempfang eine One-Man-Show des Bürgermeisters. Locker, fröhlich und guter Dinge stand er vor den Gästen, die er zuvor beim Einlass persönlich begrüßte. Er lobte die Feuerwehr, die „ein wichtiger Bestandteil der Gemeinde ist“ und stärkte den Volleyballern den Rücken („Verlieren kann man ja auch mal“). Zudem verwies Quasdorf auf die Bemühungen der Gemeinde im vergangenen Jahr, den Straßenbau voran getrieben zu haben. Andere Kommunen würden sich ein Beispiel an Bestensee nehmen.

Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Sport und Verwaltung nahmen am traditionellen Neujahrsempfang in Bestensee teil. Quelle: Gerlinde Irmscher

Bürgermeister lässt Zukunft offen

Die Gewerbeabmeldungen im vergangenen Jahr würde der Ort gut verkraften, weil „die wichtigsten Gewerbe hiergeblieben sind“, erklärte Klaus-Dieter Quasdorf. Zudem machte er einige Bemerkungen über seine politische Zukunft. „In den nächsten zwei Monaten wird sich entscheiden, ob ich 2017 noch einmal zur Wahl antrete oder nicht“, sagte er.

Wenige Worte verlor er auch über die Asylbewerber in Pätz, die seit vergangenem Jahr dort untergebracht sind. „Sie sind hier und sie sind willkommen“, sagte Quasdorf kurz, bevor er sich dem angenehmeren teil des Abends widmete: dem Eisbein aus der Feldküche, die bei dem starken Wind etwas länger brauchte.

Von Marcel Jarjour

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