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Dahme-Spreewald Bundestagswahl: Wer auf ein Direktmandat im Wahlkreis 62 hofft
Lokales Dahme-Spreewald

Bundestagswahl: Wer in Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming auf ein Direktmandat für Wahlkreis 62 hofft

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10:59 30.04.2021
Sylvia Lehmann (SPD) (l.) und Jana Schimke (CDU) sitzen bereits im Bundestag
Sylvia Lehmann (SPD) (l.) und Jana Schimke (CDU) sitzen bereits im Bundestag Quelle: privat/Karolina Wolf
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Dahme-Spreewald/Teltow-Fläming

Am 26. September ist Bundestagswahl. Erst vor wenigen Tagen verkündeten CDU/CSU und die Grünen, welche Kanzlerkandidaten sie dafür ins Rennen schicken. Bei der Wahl im Herbst wird es aber auch darum gehen, welche Direktkandidaten für die jeweiligen Wahlkreise ins deutsche Parlament ziehen. Die MAZ hat zusammengetragen, was über die kommenden Wahlen für den Wahlkreis 62 bisher bekannt ist.

Das ist der Wahlkreis 62

Der Bundestagswahlkreis 62 umfasst den Landkreis Dahme-Spreewald, größere Teile Teltow-Flämings sowie einen kleinen Teil von Oberspreewald-Lausitz. Städte und Gemeinden wie Königs Wusterhausen, Wildau, Rangsdorf, Zossen, Dahme, Luckenwalde und Nuthe-Urstromtal sind damit abgedeckt. 2017 wurde der Wahlkreis neu abgegrenzt, Großbeeren kam hinzu. Ludwigsfelde gehört hingegen bereits, genau wie Potsdam, zum Wahlkreis 61. Jüterboger und Niedergörsdorfer müssen ihr Kreuz ebenfalls für andere Direktkandidaten setzen: Sie stimmen für den Wahlkreis 60 ab.

CDU-Kandidatin: Jana Schimke

Für die CDU tritt erneut Jana Schimke an. Die 41-Jährige kennt sich im Bundestag bereits aus: 2013 zog sie erstmals für den Wahlkreis Dahme-Spreewald – Teltow-Fläming III – Oberspreewald-Lausitz I ins deutsche Parlament ein, 2017 folgte die Wiederwahl. Im vergangenen Sommer entschied sich die CDU erneut, sie zur Direktkandidatin für die Bundestagswahl 2021 zu machen. Die Rangsdorferin ist außerdem Mitglied des Kreistags von Teltow-Fläming.

SPD setzt auf Sylvia Lehmann

Auch bei der SPD hofft keine Unbekannte auf das Direktmandat: Wie die MAZ bereits berichtete, will Sylvia Lehmann erneut für den Bundestag kandidieren. 2017 hatte sie schon einmal für den Wahlkreis 62 in den Bundestag einziehen wollen, unterlag allerdings Jana Schimke. Seit 2019 sitzt die 67- Jährige allerdings trotzdem im deutschen Parlament: Als Manja Schüle in Brandenburg Ministerin wurde, rückte Lehmann nach.

Die Linke nominiert Carsten Preuß

Für die Linke soll Carsten Preuß in den Bundestag ziehen. Der 59-Jährige sitzt in der Zossener Stadtverordnetenversammlung, war von 2108 bis 2019 Mitglied des Brandenburger Landtags. Bereits im vergangenen Herbst hatte sich seine Partei für den Zossener entschieden: Die Linke wählte ihn mit 92,5 Prozent zu ihrem Direktkandidaten für die Bundestagswahl.

Grüne setzen auf Gerhard Kalinka

Die Grünen schicken Gerhard Kalinka ins Rennen. Der 59-Jährige war erst vor knapp zwei Wochen bei einer digitalen Versammlung der Partei gewählt worden, die Bestätigung der Briefwahl steht noch aus. Kalinka wohnt in Blankenfelde-Mahlow und ist Fraktionsvorsitzender der Grünen im Kreistag von Teltow-Fläming. Für die vergangene Legislaturperiode hatte er bereits als grüner Direktkandidat für den Bundestag im Wahlkreis 62 kandidiert.

FDP-Kandidat: Lars Hartfelder

Seit einem knappen Monat steht fest: Für die FPD wird Lars Hartfelder antreten. Im März wurde der Luckauer von seiner Partei einstimmig zum Direktkandidaten gewählt. Für den 43-Jährigen ist es die erste Kandidatur für den Bundestag, auf kommunaler Ebene sitzt er derzeit in der Luckauer Stadtverordnetenversammmlung.

AfD nominiert Steffen Kotré

Die AfD schickt Steffen Kotré ins Rennen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Partei hervor. Der 49-Jährige sitzt bereits im Bundestag, zog 2017 über die Landesliste ins deutsche Parlament ein. Nun hofft er auf ein Direktmandat. Der gebürtige Berliner ist zudem Kreisvorsitzender der AfD Dahme-Spreewald.

ÖDP-Kandidat: Ralf Nobel

Auch die Kleinpartei ÖDP hat einen Direktkandidaten nominiert: Nach ÖDP-Angaben soll der Rangsdorfer Ralf Nobel für den Wahlkreis 62 in den Bundestag ziehen.

Familien-Partei setzt auf Andreas Beer

Mit der Familien-Partei Deutschlands schickt eine weitere Kleinpartei einen Kandidaten für den Wahlkreis 62 ins Rennen. Nach Parteiangaben wurde der Heideseer Andreas Beer zum Direktkandidaten gewählt. Der 36-Jährige ist Vorsitzender des Landesverbandes Brandenburg, der 2019 in Heidesee gegründet wurde.

Von Johanna Apel