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Dahme-Spreewald Das war das Jahr 2018 im LDS
Lokales Dahme-Spreewald Das war das Jahr 2018 im LDS
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08:18 24.12.2018
Feierten im Dezember zusammen 25 Jahre LDS: Alt-Landrat Martin Wille (l.) und Landrat Stephan Loge (beide SPD). Quelle: Gerlinde Irmscher
Dahme-Spreewald

Es wird gebaut, es wurde gestritten – und für technischen Fortschritt wurden auch Grundsteine gelegt. Das war das Jahr in Dahme-Spreewald.

Januar: Landrat Stephan Loge kündigt an, dass er die Kommunen entlasten will. Die Rede ist von einer Absenkung der Kreisumlage um 0,25 Prozent. Tatsächlich senkt der Kreistag im März die Umlage um 1,5 Prozent. Mit 38 Prozent ist sie die niedrigste in Brandenburg.

Das Verwaltungsgericht Cottbus entscheidet, dass der Wiesenhof-Geflügelschlachtbetrieb in Niederlehme seine Kapazitäten nicht von 120 000 auf 160 000 Tiere pro Tag erweitern darf – und dass bereits bestehende Erweiterungen zurückgebaut werden müssen. Im Laufe des Jahres erleidet Wiesenhof weitere Niederlagen. Zwischenzeitlich muss der Betrieb Teile seiner Produktion nach Sachsen-Anhalt auslagern. Im Oktober kommt aber dann doch die Genehmigung. Wiesenhof darf sich vergrößern.

Februar: Norman Grätz wird zum neuen Geschäftsführer des Kreissportbundes bestimmt. Er wird Nachfolger von Stefan Winzig, dem der KSB im September 2017 fristlos gekündigt hatte.

Das Jahr 2018 war ereignisreich: Das sind die Fotos dazu.

Eine Grippewelle wütet im Gebiet des Landkreises. Viele öffentliche Einrichtungen, auch Krankenhäuser, arbeiten am Rande ihrer Belastbarkeit.

Erster Spatenstich für das neue Gymnasium in Schönefeld. Es soll 2019 fertiggestellt sein. Die ersten Schüler werden bereits in der Oberschule am Airport unterrichtet.

März: Bei einer Explosion im Spreewerk Lübben kommt ein 55 Jahre alter Mann ums Leben.

Mai: Die INA-Gesellschaft Lieberoser Heide nimmt ihren Betrieb auf. Die kleine Gesellschaft soll auf dem riesigen Gelände des früheren Truppenübungsplatzes in den nächsten Jahren eine Internationale Naturausstellung aufbauen.

Hunderte tote Fische schwimmen im Rotberger Tümpel in Schönefeld. Als Ursache wird eine undichte Stelle in einem Entwässerungsrohr des Flughafens ausgemacht. Dort war eine geringe Menge Ameisensäure ausgetreten und in das Becken gelaufen.

Juni: Schönefelds Bürgermeister Udo Haase schlägt Alarm: Seine Gemeinde braucht im kommenden Jahr 100 Kita-Erziehe. Der Landkreis reagiert und beschließt, dass im kommenden Jahr am Oberstufenzentrum in Königs Wusterhausen Erzieher in Eigenregie ausgebildet werden.

Das Fraunhofer-Institut legt in Wildau den Grundstein für ein Büro- und Laborgebäude. In der neuen Forschungseinrichtung sollen 40 Mitarbeiter Platz finden. Mehr als 17 Millionen Euro werden investiert.

Juli: Das Fahrgastschiff „Freibeuter“ sinkt im Königs Wusterhausener Hafen. Das Wrack wird im August gehoben und gesichert.

Oktober: Beim 14. Tag der Luft- und Raumfahrt stellen Entwickler von Siemens, Rolls-Royce und kleineren Flugzeugherstellern ein Projekt vor, das den Landkreis auf die internationale Landkarte der Luftfahrtforschung bringen soll. Das Konsortium IBEFA will innerhalb der nächsten zwei Jahre ein Hybridflugzeug entwickeln, bauen und fliegen. Es wäre das erste dieser Art weltweit.

November: In Wildau wird der Grundstein für ein Zentrum für Zukunftstechnologien gelegt. Investitionssumme: 20 Millionen Euro.

Dezember: Der Landkreis feiert sein 25-jähriges Bestehen.

Nach drei Jahren Wartezeit bekommt der Landkreis die letzte Förderrate für den Breitbandausbau. Damit können in den nächsten zwei Jahren für 17 Millionen Euro die letzten weißen Flecken erschlossen werden.

Von Oliver Fischer

Der Stadtchor Mittenwalde, der Chor aus Thyrow und die Dahmeland-Turmbläser gestalteten unter Leitung von Manfred Glaschke ein vorweihnachtliches Konzert in der Kirche in Ragow.

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