Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Diese Orte bekommen als erstes ihre Glasfaser-Anschlüsse
Lokales Dahme-Spreewald Diese Orte bekommen als erstes ihre Glasfaser-Anschlüsse
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:05 15.04.2019
Tausende Haushalte im ganzen Landkreis sollen schnelleres Internet bekommen. Quelle: MAZ/Rumpff
Dahme-Spreewald

Der Breitband-Ausbau in Dahme-Spreewald nimmt konkrete Formen an. Die Telekom hat jetzt fünf Gemeinden genannt, in denen die Internetnutzer noch in diesem Jahr mit deutlich schnelleren Verbindungen rechnen können. Vier davon liegen im Süden des Landkreises. Im Norden werden als erstes die Einwohner der Königs Wusterhausener Ortsteile profitieren.

Hintergrund: Der Landkreis Dahme-Spreewald will bis Ende 2020 rund 95 Prozent der Privathaushalte mit schnellem Internet und Übertragungsraten von bis zu 250 Mbit versorgen. Dafür investiert der Kreis rund 18 Millionen Euro.

300 Kilometer Glasfaserkabel

Die Telekom tauscht für das Geld 330 Verteilerkästen aus und legt rund 300 Kilometer Glasfaserkabel in die Erde. Die dafür nötigen Baumaßnahmen sind bereits weitgehend geplant. Für die ersten Vorhaben sollen auch schon die Genehmigungen vorliegen. „Ich vermute, dass wir im April bereits mit den ersten Tiefbaumaßnahmen beginnen“, sagt Sven Nitze, der bei der Telekom für den Netzausbau in Ost-Brandenburg zuständig ist.

Begonnen werde mit dem Netzausbau in Luckau und in Lübben, sagt Nitze. Die ersten Anschlüsse werden dort womöglich schon im August geschaltet. In den folgenden Monaten dürften dann auch die neuen Verteiler in Walddrehna und Golßen ans Netz gehen. Als letztes Ortsnetz für dieses Jahr ist Königs Wusterhausen geplant.

In Zeesen, Senzig und Kablow hapert es

Dort ist die Innenstadt freilich schon mit schnellem Internet versorgt, weil die Telekom in dicht bewohnten Ortsteilen auch ohne Förderung vom Bund gewinnbringend in Glasfasertechnik investieren konnte. In Zeesen, Senzig und Kablow, wo deutlich weniger potenzielle Kunden wohnen, hapert es dagegen noch. Laut Plan werden die Einwohner der Königs Wusterhausener Ortsteile aber wohl noch in diesem Jahr neue Breitband-Anschlüsse beantragen können.

Im Jahr 2020 soll dann der Ausbau in den anderen Gemeinden folgen. Die Plankarte sieht neue Leitungen und Verteiler im gesamten Kreisgebiet vor. Grundsätzlich könne sich fast jeder, der einen Anschluss mit weniger als 30 Mbit hat, Hoffnungen auf einen deutlich schnelleren Internetanschluss machen, sagt Sven Nitze.

Keine 100-prozentige Versorgung möglich

Allerdings haben sowohl Telekom als auch die Wirtschaftsfördergesellschaft stets betont, dass es keine 100-prozentige Versorgung mit schnellem Internet geben wird. Es gebe immer noch Härtefälle, bei denen ein Ausbau selbst mit Fördergeld nicht darstellbar sei.

Das gilt allerdings nur für Privathaushalte. Die Gewerbegegebiete und Schulen im Landkreis sollen flächendeckend mit Glasfasertechnik versorgt werden. Dort sollen dann künftig Übertragungsraten von bis zu einem Gigabit möglich sein.

Von Oliver Fischer

Freie demokratische Schule – das Konzept von Immerkind-Heidesee klingt erst einmal unkonventionell. Aber unkonventionell ist bei Bildung grundsätzlich nicht verkehrt. Ein Kommentar.

15.04.2019

Eine Gruppe Frauen aus der Gemeinde Heidesee plant die Gründung einer alternativen Schule. Die Kinder sollen dort selbst bestimmen, was und wo sie lernen wollen. Vorbilder dafür gibt es bereits.

18.04.2019

Schöne Aussichten in Teupitz: Dank einer privaten Initiative konnte eine Freifläche am See umgestaltet werden. Der neue „Inselblick“ lädt zum Verweilen ein. Zuvor war das Gelände als Hundepark bekannt.

15.04.2019