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Dahme-Spreewald Kreisbrandmeister warnt vor weiteren Bränden
Lokales Dahme-Spreewald Kreisbrandmeister warnt vor weiteren Bränden
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16:44 05.06.2019
Waldbrand. Quelle: Margrit Hahn
Dahme-Spreewald

Der Juni ist gerade erst fünf Tage alt und die Feuerwehren in Dahme-Spreewald mussten in dieser Zeit schon zu sechs Waldbränden ausrücken. In Lieberose brannten 1000 Quadratmeter, in Märkisch Buchholz 600, zudem loderten die Flammen in Märkisch Buchholz, zweimal in Halbe und einmal in Teupitz.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit ist für den Landkreis derzeit die höchste Waldbrandgefahrenstufe ausgerufen worden, und Kreisbrandmeister Christian Liebe warnt auch angesichts der aktuellen Waldbrände noch einmal eindringlich vor der derzeit sehr hohen Waldbrandgefahr. „Fehlender Niederschlag und zu warme Temperaturen, das ist keine gute Kombination für den Wald in der Region“, so Liebe.

Unterholz trocknet aus

Der Landkreis Dahme-Spreewald ist wegen der sandigen Böden und des hohen Kiefernbestandes ohnehin anfällig für Waldbrände und zählt zu den gefährdetsten Regionen Deutschlands. Die vielen munitionsbelasteten Flächen tun ihr Übriges. Und da das Unterholz aufgrund der heißen Witterung mehr und mehr austrockne, steige die Gefahr weiter, so Liebe.

Hauptursache für das Entstehen von Waldbränden sei nach wie vor Unachtsamkeit, so Liebe. Der Kreisbrandmeister ruft deshalb zu einem umsichtigen Verhalten im Wald auf. So ist offenes Feuer im Wald verboten. Auch Rauchen und Grillen im Wald ist generell nicht gestattet. Wer trotzdem dabei erwischt wird, muss mit einer Geldbuße rechnen.

Temperaturen bleiben um 30 Grad

Da in den kommenden Tagen weiter mit Temperaturen um die 30 Grad zu rechnen ist, sei auch über die Pfingsttage nicht mit einem deutlichen Absenken der Warnstufe zu rechnen.

In ganz Brandenburg wurden in diesem Jahr schon 142 Waldbrände gezählt. Der bislang größte war am Montag bei Jüterbog ausgebrochen und hatte sich zwischenzeitlich auf 600 Hektar ausgebreitet.

 

Von Oliver Fischer

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