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Dahme-Spreewald Unternehmen der Region präsentieren sich
Lokales Dahme-Spreewald Unternehmen der Region präsentieren sich
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00:20 22.05.2019
Lutz Weser bei seiner Arbeit in der FSG Fernsteuergeräte Mess- und Regeltechnik GmbH in Zernsdorf. Quelle: Gerlinde Irmscher
Region

Produktionsstätten einmal hautnah kennenzulernen, mit Firmenchefs und Mitarbeitern ins Gespräch zu kommen und dabei mehr über Job- und Ausbildungsmöglichkeiten in der Region zu erfahren, das war bei der nunmehr dritten Langen Nacht der Wirtschaft am Freitag von 17 bis 23 Uhr möglich. 19 Unternehmen aus dem Landkreis Dahme-Spreewald öffneten zu ungewöhnlicher Stunde ihre Pforten und gewährten den Besuchern einen Blick hinter die Kulissen. Und nicht nur die Dahmeländer machten zahlreich Gebrauch von diesem Angebot, auch viele Berliner hatten sich auf den Weg gemacht. Aus dem Partnerkreis Wolsztyn war eine Delegation gekommen – unter anderem mit dem stellvertretenden Landrat Mariusz Silski, dem stellvertretendem Kreistagsvorsitzenden Wieslaw Janowicz und der Direktorin des Kreisarbeitsamtes Sylwia Tomiak.

19 Unternehmen im Landkreis Dahme-Spreewald öffneten ihre Türen am 17. Mai von 17 bis 23 Uhr für Besucher

Eines der weltweit größten Forschungszentren für Astrophysik ist Desy, das Deutsche Elektronen-Synchrotron. Am Standort in Zeuthen war unter anderem zu erfahren, wie der Icecuber Detektor, das weltgrößte Experiment zum Nachweis von Neutrinos, funktioniert oder was mit einem „Mittelgroßen Lichtsammler“ möglich ist.

Industrieroboter im Einsatz

Die FSG Fernsteuergeräte Mess- und Regeltechnik GmbH präsentierte erstmals ihren neuen Firmenstandort am Segelfliegerdamm in Zernsdorf. Im Produktionszentrum des Familienunternehmens erhielten die Besucher einen Einblick in die CNC-Fertigung mit Industrierobotern, konnten das Messlabor mit der 3D-Messmaschine, die Lackierei und die Ausbildungswerkstatt in Augenschein nehmen.

Impfstoffe und Hühnereier

Auch der Weg nach Wolzig zur Seramun Diagnostica GmbH war lohnenswert. Nach dem Motto „Alles rund um das Ei“ erfur der Besucher, was Impfstoffe, Hühnereier und Seramun-Produkte gemeinsam haben. Da die Firma stetig wächst, wird derzeit ein neues Produktionsgebäude errichtet. „Die Bagger sind schon unterwegs und ich hoffe, sie in zwei Jahren in dem neuen Gebäude begrüßen zu können“, sagte Geschäftsführerin Renate Fischer. Thomas Faupel, Bereichsleiter Molekularbiologie, war überwältigt wie viele Besucher nach Wolzig gekommen sind.

„Spektakuläre Sachen“

„Für mich war es spannend und erlebnisreich. Ich habe innovative Unternehmensstrukturen kennengelernt“, freute sich Vize-Landrätin Susanne Rieckhof. Sie ist sich sicher, dass die Lange Nacht der Wirtschaft auch auf das Interesse der polnischen Nachbarn stieß. „Manchmal weiß man gar nicht, was es vor der eigenen Haustür für spektakuläre Sachen gibt“, staunte Besucherin Annegrit Hübner.

Großkurbelwellen aus Wildau

Immer wieder ein großer Anziehungspunkt ist die Wildauer Schmiede- und Kurbelwellentechnik GmbH. Mal den größten Gegenschlaghammer Europas live zu erleben und zu sehen, welche Arbeitsgänge bei der Fertigung von Großkurbelwellen nötig sind, macht den Reiz aus und lockte wieder zahlreiche Besucher an.

Beeindruckte Besucher

„Man hat als Wildauer selten die Möglichkeit, hinter die Kulissen zu schauen und es war einfach toll einmal zu sehen, was hier passiert“, sagt Fabian Viehrig. Auch Heiko Kritschker aus Eichwalde wollte sich vor allem die Schmiede ansehen und war sehr beeindruckt. Danach führte in sein Weg zur Anecom Aerotest GmbH. „Es war hochinteressant, einmal zu sehen, was es hier in der Gegend alles gibt“, freute er sich. Die kleinen Gäste, die sich bei Anecom weniger dafür interessierten, wie die Komponenten einer Gasturbine getestet werden, waren in der Experimentier-Ecke bei Claudia Schneider von der Selbermachwerkstatt Malu in Rangsdorf richtig. Rund um das Thema Luft konnten sie experimentieren, Drachen bemalen oder Papierflieger basteln und fliegen lassen.

Von Gerlinde Irmscher

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