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Dahme-Spreewald Dahme-Spreewald mit niedrigster Arbeitslosigkeit in Südbrandenburg
Lokales Dahme-Spreewald Dahme-Spreewald mit niedrigster Arbeitslosigkeit in Südbrandenburg
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17:12 29.08.2019
Sebastian Protz (l.), Teamleiter Arbeitgeberservice, und Volker Basche, Leiter Jobcenter. Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Die Arbeitslosenquote im Geschäftsstellenbezirk Königs Wusterhausen der Agentur für Arbeit Cottbus betrug im August 3,7 Prozent und liegt somit deutlich unter dem Bundesdurchschnitt von 5,1 Prozent. Die Arbeitslosigkeit hat sich zum Vormonat um 69 auf 2396 Personen verringert. Der Bestand der offenen Arbeitsstellen ist im August um 30 Stellen auf 1454 gestiegen.

Der Landkreis Dahme-Spreewald verzeichnet mit 3,6 Prozent die niedrigste Quote bei der Agentur für Arbeit Cottbus, wo die Quote 5,7 Prozent beträgt.

„Auch jetzt ist noch der Einstieg in das begonnene Ausbildungsjahr möglich“, informiert Sebastian Protz, Teamleiter Arbeitgeberservice. Zu den Top 10 der unbesetzten Ausbildungsstellen gehören unter anderem Koch/Köchin, Restaurantfachmann/frau aber auch Industriemechaniker/-in, Elektroniker/-in oder Mechatroniker/-in.

Angebote der Sozialleistungssysteme erreicht junge Menscchen oft nicht

Im August 2016 wurde der Paragraph 16h in das Sozialgesetzbuch SGB II eingeführt. Er bietet Leistungen für junge Menschen, die in prekären Situationen leben. „Wie praktische Erfahrungen andeuten, wird eine nicht unbedeutende Zahl junger Menschen von den Angeboten der Sozialleistungssysteme mindestens zeitweise nicht erreicht“, sagt Volker Basche, Leiter des Jobcenters. Sie hätten erfahrungsgemäß den Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Hilfe- und Förderungssystemen abgebrochen und nehmen deren Leistungen nicht an, beziehungsweise kennen sie gar nicht.

Programm „Future now“ startet

Ab dem 2. September startet die Maßnahme „Future now“. Mit ihr sollen gezielt zusätzliche Hilfen bereitgestellt werden, die junge Menschen in einer schwierigen Lebenslage unterstützen und sie auf den Weg in Bildungsprozesse, Maßnahmen der Arbeitsförderung, Ausbildung oder Arbeit holen. „Ziel ist es, ein Hilfeangebot zu gestalten, in dem persönlich geprägte langfristige Beziehungen zu den jungen Menschen aufgebaut werden, die Vertrauen und Sicherheit schaffen“, erklärt Volker Basche.

Zur Zielgruppe gehören vor allem unter 25-Jährige, die das Vertrauen in das etablierte System und in ihre eigene Perspektive in der Gesellschaft verloren haben. Sie verweigerten daher oft den Kontakt zum Bedarfsträger oder haben den Sinn an einem aktiven Mitwirken verloren.

Von Gerlinde Irmscher

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