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Dahme-Spreewald Diese Bücher empfehlen Buchhändler für den Gabentisch
Lokales Dahme-Spreewald Diese Bücher empfehlen Buchhändler für den Gabentisch
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17:01 03.12.2019
Das Buch „Der Apfelbaum“ von Schauspieler Christian Berkel ist einer der Buchtipps der Buchhändler aus der Region. Quelle: Gerlinde Irmscher
Dahmeland-Fläming

So allmählich sei der Weihnachtstrubel schon spürbar, erzählt Regine Risse von der Blankenfelder Buchhandlung. Wie ihre Kolleginnen und Kollegen der anderen Buchläden in der Dahmeland-Fläming-Region hat sie viele gute Empfehlungen parat für ratlose Geschenkesucher. Der allmonatliche einzelne MAZ-Buchtipp wird deshalb diesmal ein buntes Potpourri mit vielen Buchtipps für jedes Alter und verschiedenste Interessen von den Buchhändlern der Region.

Tipps von „Komma“ in Eichwalde

Anette Sticker, die seit einigen Monaten die Eichwalder Buchhandlung „Komma“ führt, hat gleich drei Ratschläge: „Die Schneeschwester“ von Maja Lunde sei ein toll illustriertes Buch für Kinder ab zehn Jahre und Erwachsene. „Ohne Weihnachtsmann und Christkind, aber mit ganz viel Weihnachtsgefühl“, betont sie. Ihr, wie sie es sagt, persönliches all-time-favourite-Weihnachtsbuch ist „Erika oder Der verborgene Sinn des Lebens“ von Elke Heidenreich. Die Illustrationen sind von Michael Sowa. Über Leben und Werk russischer Autoren schreibt Wladimir Kaminer in „Tolstois Bart und Tschechows Schuhe“. „Das“, sagt Anette Sticker, „ist unterhaltsam, lehrreich und voller Humor.“

Empfehlungen vom Bücherhaus Ebel Großbeeren

Was Wolf-Peter Ebel im Großbeerener Bücherhaus Ebel derzeit wieder häufiger und sowieso immer gern verkauft, ist das bereits 2007 erstmals auf Deutsch erschienene Buch „Das Café am Rande der Welt" von John Strelecky. Ein weiterer Tipp von ihm: „Bin ich schon alt – oder wird das wieder? Älter werden für Ungeübte“ von Josef Aldenhoff. „Es ist sehr locker geschrieben, aber mit ernsthaftem Hintergrund“, so Ebel. „Crimson Lake“ von Candice Fox ist seine Empfehlung für spannende Stunden: „Es ist ein australischer Krimi mit zwei verrückten Typen, die ermitteln.“ Er selbst habe das mit Begeisterung gelesen und bekomme von seinen Kunden viele zufriedene Rückmeldungen.

Kinderbuchtipps aus der Zossener Buchhandlung

Schon im September, berichtet Jana Prescher von der Buchhandlung „Geschwister Scholl“ in Zossen, hätten die Ersten nach dem neuen Heimatjahrbuch Teltow-Fläming gefragt. Das ist nun endlich frisch erschienen und etwas, was Jana Prescher den Menschen der Region ans Herz legt. Auch alles zu Fontane, sagt sie, laufe derzeit immer noch gut. Sascha Lobos „Realitätsschock – Zehn Lehren aus der Gegenwart“ werde auch sehr viel nachgefragt ebenso wie alles von Förster und Baumkenner Peter Wohlleben. Zwei Kinderbuch-Tipps hat Jana Prescher: In „In der Weihnachtshöhle ist noch Platz“ geht es um den launischen Bär Mattes, der Weihnachten nicht mag, nun aber überraschend zum Fest ganz viel Besuch bekommt. „Das ist total niedlich“, schwärmt Prescher. Wunderbar illustriert und toll zum Vorlesen sei „Erkki, der kleine Elch“ – im Übrigen, auch wenn der Titel es vermuten lässt, keine Weihnachtsgeschichte.

Poetisches aus der Stadtbuchhandlung Königs Wusterhausen

In der Königs Wusterhausener Stadtbuchhandlung haben die Mitarbeiter gerade ihre Lieblingsbücher vorgestellt. Zu Carmen Kiewalls spontaner Auswahl davon gehört „Das kleine böse Buch“ von Magnus Myst. „Das Buch macht Kinder zu Komplizen“, sagt sie, denn die müssen unter anderem Rätsel lösen. Gerade ist der dritte Teil der Reihe erschienen. Carmen Kiewall empfiehlt es insbesondere für acht- bis zehnjährige junge Leser. Als Geschenk für jede Mutter empfehlen sie und ihre Kolleginnen das Buch „Mama“. „Auf jeder Doppelseite werden Mamas vorgestellt – aus allen Zeiten und aus der ganzen Welt“, erzählt sie. Die Texte von Hélène Delforge seien poetisch, die Zeichnungen von Quentin Gréban wunderschön. Buchhandlungsinhaberin Sylvia Senger ist begeistert von Gusel Jachinas Buch „Wolgakinder“. „1916 spielt das. Ein toller Roman mit geschichtlichem Hintergrund“, lobt auch Carmen Kiewall.

Reportagetipp von Günther Kaim in Jüterbog

Günther Kaim, der in Jüterbog, Luckenwalde und im Rangsdorfer Südring-Center Buchläden betreibt, legt seinen Kunden derzeit die in „Betrachtungen eines Weltreisenden“ gesammelten Reportagen Peter Scholl-Latours ans Herz. „Er hat vieles vorausgesagt, was heute eintritt“, findet Günther Kaim. Ebenso fasziniert ist er von Dirk Müller „Machtbeben – Die Welt vor der größten Wirtschaftskrise aller Zeiten – Hintergründe, Risiken, Chancen“. Kaims Tipp für Hochspannung: Sebastian Fitzeks neuester Psychothriller „Das Geschenk“.

Brunnen-Buchhandlung Ludwigsfelde rät zu Familiengeschichten

Wenn Schauspieler meinen, auch schreiben zu müssen, sei das ja nicht immer so eine gelungene Idee, findet Juliane Zick von der Ludwigsfelder Brunnen Buchhandlung. Ganz anders aber bei Christian Berkel. Dessen Roman seiner Familie, „Der Apfelbaum“, hat sie nachhaltig berührt und begeistert. Eine andere Familiengeschichte – die seiner Großmutter – schildert Eugen Ruge in „Metropol“. „Er ist ja wirklich einer der ganz großen deutschen Schriftsteller“, schwärmt Juliane Zick. Ein von ihr sehr empfohlenes Buch für Jugendliche ist „Erebos II“ von Ursula Poznanski. Es geht um ein Computerspiel, das Menschen manipuliert. Und für Märchenfans jeden Alters gibt es eine mit Scherenschnitten illustrierte Rotkäppchen-Version, erschienen im Verlag Ars Edition.

Weihnachten und Bauhaus aus der Blankenfelder Buchhandlung

Wie ein eigentlich als schön und besinnlich geplantes Weihnachtsfest in einer Familie schon vor dem eigentlichen Beginn durch Streitereien aus dem Ruder läuft, schildert Alexa Hennig von Lange in „Die Weihnachtsgeschwister“, ein Tipp von Blankenfelder Buchhändlerin Regine Risse. In die Bauhaus-Zeit katapultiert ihr zweiter Buchtipp: In „Wenn Martha tanzt“ lässt Autor Tom Saller seine Protagonistin mit all den Großen jener Zeit zusammentreffen. Gedichte, Geschichten und persönliche Briefe Theodor Fontanes zur Weihnachtszeit versammelt „Und wir sehen schon den Stern – Weihnachten mit Fontane“. „Das ist eine schöne gebundene Ausgabe, eine schöne Geschenkidee“, findet Regine Risse.

Von Karen Grunow

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