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Dahme-Spreewald Denny Schibor will Bürgermeister werden
Lokales Dahme-Spreewald Denny Schibor will Bürgermeister werden
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18:55 08.08.2019
Denny Schibor, CDU-Kandidat zur Bürgermeisterwahl in Heidesee, möchte wieder einen regelmäßigen Bürgermeisterstammtisch einführen. Quelle: Udo Böhlefeld
Heidesee

 Denny Schibor (38) ist der Kandidat der CDU zur Bürermeisterwahl in Heidesee. Er arbeitet bei der Polizei in Potsdam in einer Führungsposition im Wach- und Wechseldienst. „Für mich ist das gerade eine recht aufregende Zeit“, sagt er. „Auf der einen Seite die Kandidatur zur Bürgermeisterwahl, auf der anderen Seite erwarten meine Frau Karoline und ich im November unser erstes Kind.“ Ein frisch gebackener Bürgermeister, der gleich zu Beginn seiner Amtszeit Vater wird? „Ja“, sagt er, „aber um die Bedenken der Heideseer gleich zu zerstreuen: Wenn ich die Wahl gewinne, werde ich keine Elternzeit nehmen. Ich muss mich ja in die Rolle des Bürgermeisters erst einmal ’reinfuchsen.“

„Da sehe ich dich“

Karoline und Denny Schibor leben in Zeuthen, nachdem sie berufsbedingt einige Jahre in Potsdam zu Hause waren. „Wir wollten in die Region zurück, hier sind unsere familiären Wurzeln“, sagt der Bürgermeisterkandidat. Seine Frau kommt ursprünglich aus Wildau, während er in Luckau aufgewachsen ist. Als es vor einigen Monaten darum ging, die Kandidatur zur Bürgermeisterwahl zu besprechen, da sagte sie: „Mach das, das passt sehr gut zu dir. Da sehe ich dich.“

Schibor ist seit 19 Jahren Polizist, arbeitete nach dem Studium zunächst für zwei Jahre bei der Bereitschaftspolizei in Cottbus und ist seit 14 Jahren Hauptkommmisar in Potsdam. „Ich kenne mich in der Verwaltung bestens aus und habe ständig mit Bürgerinnen und Bürgern und deren Problemen zu tun“, holt er aus. „Zuhören, was die Menschen in Heidesee zu sagen haben, wo sie der Schuh drückt und was sie bewegt“ steht daher bei ihm ganz oben auf der Tagesordnung. „Ich stehe für Transparenz, Offenheit und Bürgernähe. Dabei geht es nicht darum, alles anders zu machen. Aber ich will einiges besser und mutiger machen.“

Verwaltung ist nicht alles

Auf seinen Wunsch hin haben MAZ und Bürgermeister in spe sich am Ufer der Dahme am Restaurant Fährhaus in Dolgenbrodt getroffen. Ein ruhiger, fast idyllischer Ort in diesen oft viel zu heißen Sommertagen. Hier versteht man, wenn er sagt „Heimat ist, sich am richtigen Platz fühlen.“ Kaum vorstellbar, dass es noch einen Platz in Heidesee gäbe, der besser geeignet wäre, über die Zukunft des Ortes zu reden. Selbstverständlich kommt man um die touristische Entwicklung nicht herum: „Aber nur sanfter Tourismus“ wendet er ein. Ein Konzept liege vor, „man muss es nur umsetzen“, sagt er.

Heidesee soll sich weiter entwickeln, dafür braucht es eine moderne und bürgerfreundliche Verwaltung. „Digitalisierung soll Fortschritte für Bürger und für die Verwaltung schaffen.“ Die Schwächen im Personennahverkehr, speziell für Schüler, seien nicht länger hinnehmbar. Auch deshalb will er sich für eine Oberschule in Heidesee einsetzen. Und als Polizist ist ihm besonders gelegen daran, dass die freiwilligen Feuerwehren besondere Beachtung finden. „Ihnen muss höchste Aufmerksamkeit zuteil werden, sie brauchen die beste Ausrüstung und beste Bedingungen.“

Von Udo Böhlefeld

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