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Dahme-Spreewald Der Funkerberg muckt auf
Lokales Dahme-Spreewald Der Funkerberg muckt auf
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17:57 26.08.2009
KÖNIGS WUSTERHAUSEN

„Wir sind rund 100 Mitglieder und viele freiwillige Helfer. Anders lässt sich so was gar nicht bewältigen“, sagt Pohl. Er rückt sich seine ausgeblichene graue Schiebermütze ins Gesicht, schnappt sich ein Tablett mit Plastikbechern voller Eistee, bringt sie den Jungs raus, die in der Mittagssonne schwitzen und Absperrzäune aufstellen. „Auch wenn das nach außen ziemlich professionell aussieht, wir machen das alles ehrenamtlich“: von Werbung, über Cocktail-Bar und Sicherheitsdienst bis hin zum Abbau.

Gestern waren rund 30 junge Leute am Start. Über das Wochenende sind um die 80 im Einsatz. „Jeder sagt an, wann er helfen kann, und ich takte ihn dann entsprechend ein“, so Mariele Müller. Die Berliner Studentin stellt die Einsatzpläne auf, sorgt dafür, dass niemand wahllos hilft.

Schirmherr des Festivals ist der Schauspieler Bernd Michael Lade alias Tatort-Kommissar Kain. „Klar kenne ich Kain aus dem Fernsehen“, erzählt Max Pohl. Lade bringt seine Frau, die Schauspielerin Maria Simon, mit. Beide treten Freitag gegen 19.30 Uhr mit ihrer Punk-Band „Ret Marut“ auf. Insgesamt stehen mehr als 20 Bands an beiden Tagen auf der Bühne (» mehr Infos). Ein Anruf bei dem prominenten Punkrocker habe genügt, so Pohl. „Lade fand unser Anliegen gut.“ Das „Aufmucken-Festival“ steht unter dem hintergründigen Motto „Love music – Hate fascism“ (Liebe Musik – Hasse Faschismus“). „Es gibt viel, gegen das man aufmucken kann“, nennt Pohl unter anderem Zukunftsangst, Langeweile und manchmal auch Sympathien für rechte Ideen. „Und da setzen wir an. Wir wollen zeigen, dass man gemeinsam selbst so große Pläne wie dieses Festival in die Tat umsetzen kann. Wir wollen jungen Leuten Mut machen.“ Auch bei der Stadt habe man immer das Gefühl gehabt, dass diese Festival-Idee willkommen ist.

Entsprechend groß sind die Erwartungen. Das sei ganz normal, wenn man so viel Zeit und Herzblut in eine Sache gesteckt hat, sagt Max Pohl. „Wir rechnen am Wochenende mit mindestens 1500 Besuchern.“ (Von Frank Pechhold)

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