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Dahme-Spreewald Die Ruhe bleibt auf der Strecke
Lokales Dahme-Spreewald Die Ruhe bleibt auf der Strecke
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18:00 04.02.2013
BESTENSEE

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„Wir haben bisher rund 400 Anwohner befragt“, so BI-Mitglied Brigitte Gericke. 65 Prozent aller Befragten fordern die Schließung der Motocross-Strecke, 35 Prozent ein Fahrverbot am Samstag.

„Für uns ist es unverständlich, dass nur rund 100 Meter von Wohnhäusern und Wochenendgrundstücken entfernt ein reger Motocrossbetrieb mit hoher Lärmbelästigung gestattet wird“, so Horst Ober in einem Brief an die MAZ. Betriebszeiten von 10 bis 13 und 15 bis 18 Uhr am Samstag ließen eine Nutzung im Außenbereich kaum noch zu. Ganz zu schweigen von Erholung oder einem ungestörtem Gartenfest.

So wie Horst Ober denken viele Bewohner der Vorder- und Hintersiedlung. „Eigentlich ist dieses Gebiet zur Erholung gedacht“, verweist Brigitte Gericke auf Wochenendler und Dauerbewohner. Wenn da nicht die schon zu DDR-Zeiten genutzte, nach der Wende geschlossene und dann wiedereröffnete Motocross-Strecke wäre.

Anfangs wurde die Strecke mit Auflagen genehmigt. Nun konnten vor allem jugendliche Motorrad-Fahrer endlich nicht mehr wild, sondern in geordneten Bahnen crossen. Kleinere Maschinen waren donnerstags und freitags jeweils für zwei Stunden erlaubt. Damit hatte eigentlich niemand große Probleme.

Die sollen laut Bürgerinitiative etwa 2004 begonnen haben. Zu dieser Zeit habe es einen Betreiberwechsel gegeben, so Brigitte Gericke. Bis dahin sei die Gemeinde Eigentümer und Betreiber der Motocross-Strecke gewesen. Seitdem sei der Motorsport-Club Bestensee Betreiber. Im Laufe der Zeit wurde die Nutzung der Cross-Strecke auf Samstag ausgedehnt.

Beschwerden wegen Lärm- und Abgasbelästigung wurden von verschiedenen Behörden abgewiesen. Immer mit dem Hinweis darauf, dass die Betreibung der Motocross-Strecke seitens der zuständigen Umweltschutzbehörden erlaubt worden sei. „Aber ist alles, was erlaubt ist, auch gut und vernünftig?“ fragt Brigitte Gericke. Schließlich könne man auch – da wo es erlaubt ist – mit 250 km/h auf der Autobahn fahren. Aber das sei weder gut noch vernünftig. Ähnlich verhalte es sich mit den aktuellen Betriebszeiten für die Motocross-Strecke und dem damit verbundenen Lärm.

Weil sich an diesem Zustand etwas ändern soll, wurden die Bürgerinitiative im Oktober 2012 gegründet und alle Fraktionen der Gemeindevertretung über deren Anliegen informiert. Mittlerweile gab es ein erstes Gespräch mit Vertretern des Motorsport-Clubs. Weiter hat die BI im Rathaus Einsicht in alle Akten beantragt, bei denen es sich um Beschlüsse der Gemeindevertretung zur Inbetriebnahme der Motocross-Strecke handelt. Ein gemeinsames Treffen von Mitgliedern der BI mit Vertretern aller Fraktionen werde angestrebt. (Von Frank Pechhold)

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