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Eichwalde Eine literarische Reise in Fontanes Brandenburg
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06:14 09.07.2019
Volker Panecke ist der Autor des Literarischen Reiseführers. Quelle: Foto: Gerlinde Irmscher
Eichwalde

Auf Fontanes Spuren durch das Land Brandenburg zu reisen, ist gerade jetzt im Fontanejahr wieder ganz aktuell. „Wenn du Reisen willst, musst du die Geschichte dieses Landes kennen und lieben“, sagte der Dichter einst.

Der gebürtige Neuruppiner beschreibt in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ die Landschaften, Orte und Menschen, denen er begegnete. In fünf Bänden mit rund 2700 Seiten hat Fontane seine Eindrücke festgehalten. „Bei der Fülle schreckt wohl so manch einer in unserer schnelllebigen Zeit davor zurück, das Werk zu lesen“, sagt der in Eichwalde lebende Publizist und Autor Volker Panecke. Er suchte nach einer Möglichkeit, eine Brücke zu schlagen zwischen Fontane und den heute lebenden Menschen. Anfang 2018 wurde die Idee zu dem Literarischen Reiseführer „Das Sonnenlicht hüpft in den Zweigen – Mit Theodor Fontane durch Brandenburg“ geboren. Im Mai 2019 erschien das Buch im Findling-Verlag.

Auf den Spuren Fontanes machten sich der Autor Volker Panecke und der Illustrator H.-Jürgen Malik zu 33 ausgewählten Reisezielen auf den Weg. Entstanden ist eine besondere Form der Publikation. Die einzelnen Reiseziele sind in jeweils drei Abschnitte gegliedert. Am Anfang steht ein informativer Prolog zur Entstehungsgeschichte von Fontanes Texten. Erzählt wird wann und wie er die Orte bereist hat und wann und wo die Texte veröffentlicht wurden. Im zweiten Abschnitt kommt Fontane im Originalton zu Wort und im dritten Abschnitt erfährt der Leser, was er heute in den Orten entdecken kann, was seit Fontanes Besuch passiert ist und wie sie sich heute präsentieren. Zu den Reisezielen gehören in der Region unter anderem Königs Wusterhausen, Mittenwalde, Teupitz, der Spreewald und die Schiffsfahrt mit der „Sphinx“.

Was es mit der unerwarteten Bekanntschaft des Autors mit Fontane auf sich hat und dass dieser sein Vorhaben, so ein Buch zu schreiben, gar nicht so schlecht fand, erfährt der Leser am Anfang des Buches. Am Ende des Buches findet der Leser ein Interview, das Volker Panecke mit Gotthard Erler geführt hat. Er ist der Nestor unter den zeitgenössischen Fontane-Kennern. Da geht es um die Frage nach einer Erklärung für den anhaltenden Ruhm Fontanes oder die Frage, auf welche Bereiche seines Werkes sich sein Ruf als zeitlos großer Dichter gründet.

„Mit dem Buch wollen wir die Bedürfnisse der heutigen Leser decken, die wenig Zeit haben und schnell informiert sein wollen“, erklärt Panecke. Und dass dies gelungen ist, kann der Leser nachvollziehen.

Am 9. Juli um 17 Uhr stellt Volker Panecke sein Buch im Dahmelandmuseum in Königs Wusterhausen vor.

Von Gerlinde Irmscher

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