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12:28 26.06.2019
Mario Waschkau betreibt seit 2012 "Marios Eiscafé" in der Bahnhofstraße Eichwalde. Quelle: Josefine Sack
Eichwalde

Kalt und lecker: In Eichwalde und Umgebung gibt es nicht allzu viele Möglichkeiten, Eis zu essen. Die Adresse für hausgemachte Eisspezialitäten ist Marios Eicafé in der Bahnhofstraße.

Mit der Eröffnung der Eisdiele vor sieben Jahren hat sich Mario Waschkau einen Traum erfüllt. Der 51-Jährige ist vom Fach: Bevor er sich als Eismacher selbstständig machte, hat er 20 Jahre als Küchenchef gearbeitet.

Eis essen in gemütlichen Ambiente: Blick auf Marios Eiscafé. Quelle: Josefine Sack

Als er hörte, dass der frühere Betreiber der Eichwalder Eisdiele, die damals noch den Namen „Malibu“ trug, einen Nachfolger suchte, musste Waschkau nicht lang überlegen. Er hängte seinen Job an den Nagel, guckte dem alten Chef noch zwei Wochen über die Schulter. Dann verpasste er dem quietschbunten Café ein gemütliches Antlitz, schaffte sich eine neue Kaffeemaschine und einen professionellen Pasteurisierer an – und legte los.

Weitere Adressen in der Umgebung

„Eishaus“ Zeuthen, Dorfstraße 14, Zeuthen: 

Eismacherin Jutta Weber bietet an die 50 Sorten an, darunter auch ausgefallene wie Orange-Basilikum oder Kürbiskern. Eine Kugel Eis kostet 1,30 Euro, eine kleine Kugel 1,10 Euro. Ansonsten ist das „Eishaus“ bekannt für seine Eistorten.

Ristorante Pizzeria „Italia“, Richard-Israel-Straße 2, Schulzendorf:

Der Italiener am Rathaus Schulzendorf setzt eher auf klassische Eissorten, darunter Stracciatella, Nuss und Cookies. Die Kugel Eis gibt es ab 1,20 Euro. Den Erdbeerbecher gibt es für 6,90 Euro.

Winkels Eiscafé, Adlergestell 751, Berlin-Schmöckwitz:

Die Eisdiele am Yachthafen Schmöckwitz gab gab es schon zu DDR-Zeiten. Die Kugel gibt es ab 1 Euro, den Eisbecher ab 5,10 Euro. Man kann zwischen 24 Sorten wählen.

Seinen Start als Unternehmer beschreibt Waschkau als Zitterpartie. Er eröffnete im Oktober 2012. Keine gute Saison für ein Eiscafé. Anfangs versuchte der Schulzendorfer, neben Eis und Kuchen, mit einem Frühstücksangebot bei den Kunden zu punkten. Ohne Erfolg. Seither konzentriert er sich aufs Kerngeschäft: „Wir können Eis, Kaffee und Kuchen.“

18 Sorten bietet er an. „So viel passen in die Vitrine“, sagt Mario Waschkau. Quelle: Josefine Sack

Seine Frau Anja backt den Kuchen, Mario Waschkau macht das Eis. 18 Sorten bietet er an. „So viel passen in die Vitrine“, sagt er pragmatisch. Während im Winter Pflaume, Marzipan-Mohn, Dominostein und Spekulatius hoch im Kurs stehen, setzt der Eismacher im Sommer auf Sorbeteis. Auch ausgefallene Sorten hat er im Angebot, etwa Gurkeneis mit Joghurt: „Das hat weniger Zucker und ist besonders erfrischend“, verrät Waschkau.

Ansonsten kann er mit Roseneis – das hat er eigens zum Eichwalder Rosenfest entwickelt – und Aprikose-Lavendel bei den Kunden punkten. Für Kinder bietet er Milchreiseis mit Zimt an. Geschmacksverstärker und Farbstoffe kommen bei ihm nicht in die Eistüte. Aus diesem Grund hat er auch das vor allem bei den kleinen Gästen viel begehrte blaue Schlumpf-Eis aus dem Sortiment genommen. „Das was dransteht, ist auch drin“, so der gelernte Koch. Am besten gehen die Klassiker Schoko, Vanille und Cookie. Die Kugel gibt es ab 1 Euro, das Stück Kuchen für 2 Euro.

Die Eisdiele ist von März bis November geöffnet – und zwar täglich von 13 bis 18 Uhr. Vormittags produziert Mario Waschkau das Eis. Nachmittags steht die halbe Familie mit hinterm Tresen. Ruhetage gönnt sich der Unternehmer keine.

Mehr über Eisdielen in der Region lesen Sie hier:

Von Josefine Sack

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