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Eichwalde Keine Kunst am Schillerplatz
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14:31 13.06.2019
Die Kunst-Idee für den Schillerplatz ist vom Tisch. Die Installation am Gashäuschen zum Rosenfest bleibt vermutlich eine einmalige Aktion. Quelle: Josefine Sack
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Eichwalde

 Das Hin und Her um die Gestaltung am Schillerplatz in Eichwalde hat ein Ende. Spätestens nach dem Rosenfest können dort die Bauarbeiten für den Boule-Platz beginnen und die Outdoor-Fitnessgeräte aufgestellt werden.

Um die Nutzung des kleinen dreieckigen Platzes war im Frühjahr ein Streit entbrannt: Seit Jahren gab es ein Konzept zur sportlichen Nutzung für den Platz (die MAZ berichtete). Kurz bevor der Umbau beginnen sollte, trat eine Gruppe Kunstschaffender aus dem Ort auf den Plan – mit einer völlig neuen Idee.

Alles auf Anfang: Kunst oder Sport

Im Kern ging es um das seit Jahren leer stehende Gasmesserhäuschen: Die Künstler Gisela Gräning, Hinrich Beermann, Brigitte Denecke und Kathrin Harder wollten dem historischen Gebäude neues Leben einhauchen, mit Installationen und Kunstausstellungen.

In mehreren Gesprächen, auch mit der MAZ, wurde deutlich, dass die Künstler den gesamten Platz für sich beanspruchen wollten. Plötzlich stand alles auf Anfang. Es ging nur noch um die Frage: Kunst oder Sport. Eine Kompromisslösung schien nicht denkbar.

Rosenfest: Kunst-Installation findet statt

Ein Prüfantrag der Grünen-Fraktion fiel Anfang der Woche bei der letzten Sitzung der „alten“ Gemeindevertretung durch. Mit dem Ziel, am Schillerplatz kurzfristig eine Lösung herbeizuführen, sollte geprüft werden, ob die Sportgeräte auch woanders aufgestellt werden könnten. Der Antrag sorgte für heftige Diskussionen.

Die Kunst-Idee für den Schillerplatz ist damit vom Tisch. Die von den Künstlern geplante Installation am Gashäuschen zum Rosenfest am Wochenende bleibt damit vermutlich eine einmalige Aktion.

Von Josefine Sack

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