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Eichwalde Naherholung, Klimaschutz, Infrastruktur: Nachbarschaftsforum tagte in Eichwalde
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11:43 13.06.2019
Das Kommunale Nachbarschaftsforum traf sich am Mittwoch in der Alten Feuerwache in Eichwalde. Quelle: Josefine Sack
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Eichwalde

Die Arbeitsgruppe (AG) Süd des Kommunalen Nachbarschaftsforums, kurz KNF, hat sich am Mittwoch in Eichwalde getroffen.

Bei dem Forum handelt es sich um einen informellen Zusammenschluss der Kommunen im Kernraum der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Es bildet seit Mitte der 1990er Jahre den Rahmen für den partnerschaftlichen Dialog zu Fragen der Stadt-Umland-Entwicklung.

Wohnbau, Umwelt und Nahverkehrsthemen auf der Agenda

Zur AG Süd zählen neben den Flughafenanrainern in den Landkreisen Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming auch die Stadtbezirke im Berliner Süden sowie die Stadt Potsdam und Kommunen in Potsdam-Mittelmark. Zu den mehr als 30 Mitgliedern zählen unter anderen die Berliner Flughäfen, die Industrie- und Handelskammern beider Länder, der VBB sowie weitere Verbände und Planungsabteilungen.

Den Vorsitz der AG Süd hat der Ludwigsfelder Bürgermeister Andreas Igel (SPD) inne. Das Gremium trifft sich einmal im Quartal an wechselnden Orten, um sich über Themen wie Mobilität und Verkehr, Wohnungsbau, Infrastruktur, Einzelhandel, Naherholung und Tourismus auszutauschen.

Nachbarn wollen eigenen Verein gründen

Darüber hinaus treffen sich die Vorsitzenden der Arbeitsgruppen des Nachbarschaftsforums regelmäßig, um über räumlich übergreifende Fragestellungen zu diskutieren und gemeinsame Zielsetzungen zu vereinbaren.

Weil das KNF als loser Zusammenschluss ohne geregelten Rechtsstatus derzeit noch keine eigenen Projekte auf den Weg bringen kann, soll im kommenden Jahr ein eigenständiger Verein gegründet werden, teilte Igel am Mittwoch mit. „Noch ist das Nachbarschaftsforum ein rein informelles Gremium. Es geht darum, Transparenz untereinander zu schaffen und bei der kommunalen Planung auch über den Tellerrand zu schauen“, sagte er.

„Alle haben dieselben Probleme“

Derzeit arbeiten die Kommunen an der Entwicklung von Regionalparks in Brandenburg und Berlin. „Es geht dabei um die gezielte Entwicklung von Grünflächen und Freiräumen in unserer Metropolregion“, erläuterte Igel. Im Fokus der Jahreskonferenz im Herbst dieses Jahres steht außerdem das Thema Wasser. Angesichts starker Starkregenfälle sowie aufgrund der zunehmenden Versiegelung und dem Verlust von Grünflächen stehen Berlin und Teile Brandenburgs aktuell vor der Herausforderung, mit den Klimafolgen umzugehen.

Eichwaldes Bürgermeister Jörg Jenoch (WIE), der die Mitglieder am Mittwoch in der Alten Feuerwache empfing, lobte den Austausch bei lokalen Problemen als zielführend und sinnvoll: „Ob es um Schulen oder Kitas geht, wir haben alle die gleichen Probleme.“ Es gehe auch darum, einen kurzen Draht in die jeweiligen Verwaltungen herzustellen und voneinander zu lernen.

Unterstützt wird das Kommunale Nachbarschaftsforum von der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen und durch das Unternehmen complan Kommunalberatung.

Von Josefine Sack

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