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Eichwalde Legionellengefahr in der Radeland-Halle
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14:00 29.11.2018
Legionellengefahr in der Radeland-Halle in Eichwalde. Quelle: Josefine Sack
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Eichwalde

„In der Trinkwasseranlage wurde eine Überschreitung des Maßnahmewertes bei Legionellen festgestellt“, ist an der Eingangstür der Radeland-Halle in Eichwalde zu lesen. Eine Mutter berichtete Anfang der Woche von Kindern, die über Bauchschmerzen und Übelkeit geklagt hatten. In der Verwaltung war davon nichts bekannt. Die Radeland-Halle wird von der Grundschule für den Sportunterricht mitgenutzt.

Eine Mutter berichtete Anfang der Woche von Kindern, die über Bauchschmerzen und Übelkeit geklagt hatten. Quelle: Josefine Sack

„Wir werden dem nachgehen“, versprach Bürgermeister Jörg Jenoch (WIE). Der Landkreis sei informiert und habe Proben genommen, versicherte er. Es ist nicht das erste Mal, dass dort in diesem Jahr Legionellen aufgetreten sind. Legionellen sind Bakterien, die beim Menschen unterschiedliche Krankheitsbilder verursachen können, von grippeartigen Beschwerden bis zu schweren Lungenentzündungen. Sie sind verbreitete Umweltkeime, die in geringer Anzahl natürlicher Bestandteil im Grundwasser sind. Sie vermehren sich bei Temperaturen zwischen 25 und 45 Grad Celsius. Besonders in Wasserleitungen in Gebäuden, die nicht regelmäßig gespült werden, finden die Erreger gute Wachstumsbedingungen. In der Radeland-Halle sollen die Leitungen nun gründlich durchgespült werden.

Von Josefine Sack