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Dahme-Spreewald Ein Golfhotel für Motzen
Lokales Dahme-Spreewald Ein Golfhotel für Motzen
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00:17 24.01.2016
Direktor Kurt Breit und Geschäftsführer Guido Layer (im Vordergrund, v. l.) stellen die Pläne für das Golfhotel vor. Quelle: Dietrich von Schell
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Motzen

Gerhard Worm (CDU), Mitglied des Motzener Ortsbeirates, sprach aus, was am Ende der Sitzung allen Anwesenden klar war: „Der Ort wird sich durch das Hotel verändern, er muss sich verändern.“ Am Dienstag hatten die Führungskräfte der Euroconcept-Unternehmensgruppe mit Sitz im Schweizer Kanton Zug den Bauantrag für das seit Jahren geplante Golfhotel eingereicht. Am Abend dann stellten Euroconcept-Direktor Kurt Breit und Geschäftsführer Guido Layer dem Ortsbeirat und Bürgern die Pläne vor.

„Das Hotel wird an der Südseite des Golfplatzes liegen, die Zufahrt erfolgt über die Straße Im süßen Grund“, sagt Guido Layer. In großzügiger Bauweise sollen für rund 14 Millionen Euro im Süden und im Norden zwei langgestreckte Viergeschosser entstehen, dazwischen ein Dreigeschosser. Die Gebäude bieten Platz für 134 Zimmer, vor allem für Familien und Geschäftsleute. „Das Ensemble statten wir mit Flachdächern aus, damit es leicht in der Landschaft liegt“, so Layer. Die Investoren beabsichtigen aus Gründen der Wirtschaftlichkeit mehrere Sparten der Hotellerie zu bedienen.

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„Ein Bereich wird Spa und Wellness ausmachen mit Saunen und Schwimmbecken“, erläutert Direktor Kurt Breit. „Neben der Möglichkeit, Golf zu spielen, bieten wir auch Mountainbiking und Trekking an.“ Die Hotelgäste können so die Brandenburger Wälder mit dem Fahrrad erkunden. „Außerdem wollen wir mit Tagungen und Kongressen weitere Gäste nach Motzen holen“, berichtete Breit. Er rechnet fest mit entsprechenden Anfragen aus dem nahe gelegenen Berlin.

Die Unternehmensgruppe Euroconcept bietet alles aus einer Hand. „Wir haben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, auf deren Grundlage dieses Hotel projektiert wurde“, sagt Guido Layer. Vor zwei Jahren hat Euroconcept das Grundstück erworben und liefert nun eine bankenunabhängige Finanzierung sowie den Bau des Hotels. „Sobald die Baugenehmigung nach etwa drei bis vier Monaten erteilt ist, soll auch schon der erste Spatenstich erfolgen“, sagt Layer. Er schätzt die Bauzeit auf anderthalb Jahre. Einen Betreiber können die beiden noch nicht nennen, sie seien aber mit drei Bewerbern im Gespräch.

Dass das Hotel Motzen verändern wird, streitet Kurt Breit nicht ab. Die Idee dahinter ist, die Lücke zwischen dem Golfclub und Motzen zu schließen. „Das wird in Absprache mit den Bürgern und dem Gewerbe vor Ort passieren“, verspricht Breit. Man wolle keine Konkurrenz, sondern vernünftige Ergänzungen schaffen.

Von Dietrich von Schell

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