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Dahme-Spreewald Ein Hoch auf das Frühstück
Lokales Dahme-Spreewald Ein Hoch auf das Frühstück
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20:02 13.02.2014
Pauline Wolters (r.) und Smilla Leifeld von der Goethe-Grundschule Zossen. Quelle: MAZ
Von Nadine Pensold

Der eine schmiert sich gerne Nutella aufs Brötchen, der andere will’s lieber deftig und greift zu Rührei mit Speck. Die Geschmäcker sind beim Frühstück eben ganz verschieden. Wichtig ist in jedem Falle aber eines: Das Essen nach dem Aufstehen sollte man nicht vergessen, denn bekanntlich ist das Frühstück die wichtigste Mahlzeit des Tages.

Die MAZ hat sich an einige Frühstückstische gesetzt und geschaut, was morgens so auf den Teller kommt. Die einen lieben es ausgiebig, andere süß und der nächste steht auf deftig. Egal wie - Hauptsache, es schmeckt.

Das bestätigt auch Sigrid Petras. Sie arbeitet als Diät-Assistentin im Gesundheitszentrum in Mittenwalde und sagt: „Das Frühstück ist unser Energieschub für den Tag.“ Denn unser Gehirn braucht Glukose, um auf Touren zu kommen – und die steckt nun einmal im Essen. Wie wichtig die erste Mahlzeit des Tages ist, erläutert Sigrid Petras anhand ihrer Erfahrungen mit Schulen. „Aus Gesprächen mit Lehrern weiß ich, dass man es Kindern anmerkt, ob sie gefrühstückt haben oder erst in der ersten Pause etwas zu sich nehmen“, sagt die Diät-Assistentin. Kinder, die mit nüchternem Magen zur Schule kommen, seien unaufmerksamer und auch nicht so ausgeglichen wie ihre Mitschüler, die sich morgens am Frühstückstisch gestärkt haben.

„Es muss nicht gleich eine ganze Mahlzeit sein“, sagt Sigrid Petras. Bereits ein heißer Kakao oder eine Tasse Milchkaffee, ein Becher Joghurt oder eine Banane können beim Start in den Tag helfen. „Damit schafft man eine kleine Grundlage. Dann kann man zu einem zweiten Frühstück richtig essen.“

Als Nahrung am Morgen empfiehlt Sigrid Petras Vollkornbrot, Quark, Obst und Gemüse – aus allen Lebensmittelgruppen etwas. Eine beliebte Variante, um all das zu kombinieren: Müsli. „Das sollte man sich aber selbst mischen und nicht zur Fertigpackung greifen“, empfiehlt die Ernährungsexpertin. In industriell hergestellten Mischungen versteckt sich eine ganze Menge Zucker.

MAZ

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