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Dahme-Spreewald Erste Unfälle auf Bahnhofsbrücke
Lokales Dahme-Spreewald Erste Unfälle auf Bahnhofsbrücke
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10:34 13.09.2013
Eine Treppe, die Höhenangst und Schwindel verursacht. Quelle: Wildermann
Königs Wusterhausen

Bahnsprecher Gisbert Gahler bestätigte auf Anfrage der Zeitung: „Ja, es ist zu vereinzelten Vorkommnissen an der Fußgängerüberführung gekommen.“ Wie viele Fälle dem Unternehmen konkret gemeldet wurden, darüber kann Gahler keine Auskunft geben. „Das ist das subjektive Empfinden der Reisenden“, sagt er. Bei der Stadtverwaltung ist laut Rathaussprecherin Katrin Dewart-Weschke nichts bekannt.

Nach Angaben der Bahn soll es einigen Fahrgästen aufgrund der Höhe der Treppe schwindelig geworden sein und sie haben sich beim Hinauf- und Hinabsteigen vertreten. Brüche und Prellungen trugen die Betroffenen wohl nicht davon. „Allerdings leichte Schürfwunden“, sagt Gahler.

Um das Problem zu lösen und weitere Schwindelunfälle zu verhindern, will die Bahn links und rechts der Treppe Handläufe befestigen. Außerdem sollen die Löcher unter den breiten Mittelstufen geschlossen werden, da der offene Blick nach unten schwindelig macht. „Denn beim Treppensteigen schaut man auf die Füße und die Fahrgäste sollen nicht das Gefühl haben, einen Drahtseilakt zu vollziehen“, erklärt Gahler.

Schwierigkeiten mit den löchrigen Stufen gibt es nach Angaben der Bahn nicht. Stolperfälle, Wegrutschen, Hängenbleiben mit Schuhen oder Koffer sind nicht bekannt.

Alle Unfälle, die den Reisenden auf dem Grundstück der Bahn passieren, werden über die Haftpflichtversicherung des Unternehmens abgewickelt. Bisher habe es noch keine Meldungen von Versicherungen der Betroffenen gegeben, sagt der Bahnsprecher.
Bis September kommenden Jahres soll die provisorische Treppenbrücke stehen bleiben. Der Grund: Die Bahn will den alten und heruntergekommenen Fußgängertunnel am Westzugang erneuern. Geplant sind zwei Aufzüge und eine Rampe. Die Firma Echterhof-Bau aus Dessau-Roßlau wird mit den Arbeiten betreut. Sie erhielt den Zuschlag.

Neben dem Tunnel wird auch der Bahnhofsvor- und -hinterplatz neu gestaltet. Bahn und Stadt teilen sich die Kosten von insgesamt 1,2 Millionen Euro. Die Bahn trägt 65 Prozent (780.000 Euro) und die Stadt Königs Wusterhausen 35 Prozent (420.000 Euro).

Von Anne S. Wildermann

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