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Dahme-Spreewald Fahrrad-Parkhaus kommt noch nicht
Lokales Dahme-Spreewald Fahrrad-Parkhaus kommt noch nicht
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00:23 03.04.2018
So könnte es einmal aussehen: städtebaulicher Entwurf für das Fahrrad-Parkhaus am Bahnhof mit einem möglichen Anbau am Wasserturm, der später hinzu kommen soll. Quelle: BahnStadt/stationova GmbH
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Königs Wusterhausen

Für das Fahrrad-Parkhaus am Königs Wusterhausener Bahnhof ist noch kein Baubeginn in Sicht. Es gibt noch eine ungeklärte Grundstücksfrage. Die endgültige Stellungnahme der Deutschen Bahn AG zum Erwerb der benötigten Flächen stehe noch aus, teilte die Stadtverwaltung in einer Information für die Stadtverordneten mit.

Im Frühjahr sollte es losgehen

Bei der Vorstellung der Pläne im Juni 2017 hatte die Stadt noch gehofft, dass in diesem Frühjahr mit dem Bau begonnen werden kann. Die Fertigstellung war für 2019 vorgesehen. Allerdings sind die Vorbereitungen im Gange. Laut Stadtverwaltung gab es bereits Absprachen mit den zuständigen Bahn-Unternehmen für Kommunikationstechnik, Netz und Energie. Zum Baugrundgutachten habe es ebenfalls Absprachen gegeben. Es soll „zeitnah

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Blcik vom Kreisverkehr auf das Parkhaus Quelle: BahnStadt/stationova GmbH

beauftragt“ werden. Das Gutachten ist die Grundlage für die weiteren Planungen. Im Haushalt sind 800 000 Euro für das Parkhaus eingeplant, Aufträge für knapp 160 000 Euro sind schon vergeben worden. Die Gesamtkosten des Vorhabens betragen knapp 2,6 Millionen Euro. Die Stadt rechnet damit, dass der Neubau größtenteils vom Land gefördert wird.

Zwei Geschosse mit mindestens 600 Stellflächen

Das zweistöckige Parkhaus mit 600 überwiegend kostenlosen Stellflächen soll zwischen der Bahnstrecke und dem Wasserturm errichtet werden. Eine Servicestation für Fahrräder ist ebenfalls vorgesehen. Von der oberen Etage gelangt man direkt auf den Bahnsteig. Es soll einen privaten Betreiber geben.

Blick vom Bahnhofsvorplatz auf das Parkhaus. Quelle: BahnStadt/stationova GmbH

Im Parkhaus soll es rund 90 kostenpflichtige Stellplätzen geben, der abschließbar sind und teilweise über Ladestationen für Elektro-Fahrräder verfügen. Die jetzigen Fahrrad-Parkplätze auf der Stadtseite müssen dem Neubau teilweise weichen.

Von Frank Pawlowski