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Dahme-Spreewald Feuerwehr-Löschfahrzeug vom Blitz getroffen
Lokales Dahme-Spreewald Feuerwehr-Löschfahrzeug vom Blitz getroffen
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18:54 09.04.2018
Das Feuer hatte sich in der Nacht rasend schnell ausgebreitet. Quelle: Julian Stähle
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Cottbus

Ein schweres Unwetter hat am Dienstag den Großbrand in der Lieberoser Heide nördlich von Cottbus gelöscht. Das teilte das Innenministerium in Potsdam mit. Begleitet von Gewittern war massiver Starkregen auf die Flammen geprasselt. Derzeit sei alles unter Kontrolle, bestätigte die Rettungsleitstelle Lausitz.

Löschfahrzeug vom Blitz getroffen

Bei dem Einsatz ist aber ein Tanklöschfahrzeug vom Blitz getroffen worden. Zwei Reifen platzten, und die Elektronik wurde auch beschädigt, wie die Leitstelle Lausitz mitteilte. Verletzt wurde niemand. Das Löschfahrzeug sei auf dem Weg in die Liebroser Heide gewesen.

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Munition macht Brandbekämpfung unmöglich

Seit Montag hatte es auf Dutzenden Hektar des Truppenübungsplatzes gebrannt. Das genaue Ausmaß stand zunächst nicht fest. Schätzungen lagen zwischen 50 und bis zu 250 Hektar. Große Teile des Gebiets konnten von der Feuerwehr nicht befahren werden, weil im Boden noch alte Munition vermutet wird. Rund 70 Feuerwehrleute versuchten, die Flammen von sicheren Orten aus einzudämmen.

Löschpanzer war schon einsatzbereit

Der Brand auf dem ehemaligen Truppenübungsplatz habe sich in der Nacht zu Dienstag massiv ausgebreitet, hieß es am Morgen in Cottbus. Am Dienstag wurde auch ein Löschpanzer angefordert, nach dem Regen wurde der Einsatz jedoch laut Leitstelle abgebrochen.

Das Gelände durfte von der Feuerwehr nicht betreten werden. Quelle: Julian Stähle

Der Inhaber des beauftragten Löschpanzer-Unternehmens Dibuka, Joachim Schulz, sagte, das Fahrzeug sei in Seehausen in der Altmark (Sachsen-Anhalt) bereits auf einen Schwerlaster verladen gewesen, als der Abbruch des Einsatzes kam. Der Panzer kann auch über gefährliche Munition rollen und ist mit großen Tanks ausgerüstet.

Die Heide-Landschaft an der Grenze der Landkreise Dahme-Spree und Spree-Neiße wurde einst als größter Truppenübungsplatz Ostdeutschlands genutzt. Die im 18. Jahrhundert durch Abholzungen entstandene Heidelandschaft gehört heute der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg. Sie versucht, das Areal mit seiner speziellen Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten

Von MAZonline/dpa

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