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Dahme-Spreewald Gerhard Steintjes zum Chef der Fluglärmkommission gewählt
Lokales Dahme-Spreewald Gerhard Steintjes zum Chef der Fluglärmkommission gewählt
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17:07 26.08.2013
Schönefeld

Seine Vorgängerin Kathrin Schneider war zu Jahresbeginn zur Staatssekretärin berufen worden. Einen Nachfolger zu finden, erwies sich als schwierig, da die meisten Kommissionsmitglieder die Interessen ihrer jeweiligen Kommunen vertreten und somit in den Augen der anderen in der Regel nicht als neutral gelten. Steintjes, der vor vier Jahren aus dem aktiven Verwaltungsdienst ausschied, hat Erfahrungen im Interessenausgleich: Er rief 2005 das Dialogforum zum Flughafenumfeld ins Leben.

Schon die erste Nachricht, die er zu verkünden hatte, kann der Verbesserung des Verhältnisses zwischen dem Flughafen und seiner Nachbarschaft dienen. Die Flughafengesellschaft, so berichtete er, beabsichtigt, die Landeentgelte für besonders laute Maschinen sowie für den späten Abend, die Nacht und den frühen Morgen zu erhöhen. So sollen Lärmzuschläge für die Zeit von null bis sechs Uhr auf das Vierfache steigen. "Das ist ein Schritt in die richtige Richtung", kommentierte Steintjes.

Eichwaldes Bürgermeister Bernd Speer verlangte zu erfahren, wie der Flughafen mit den bautechnisch schwierigen Fällen umgehen will, in denen Kappungsgrenzen und Entschädigungszahlungen ins Spiel kommen. "Die Bewohner der am meisten vom Lärm betroffenen Gemeinden bewegt das Thema sehr", sagte Speer. "Aus dieser Kernfrage dürfen sich die Verantwortlichen nicht herausmogeln."

Abgelehnt wurde eine Vorlage des Eichwalders Wolf Carius, der Regeln für die Beantragung von Schallschutzmaßnahmen auch für diejenigen forderte, die kurz hinter den Schutzzonen-Grenzen wohnen. "In weiten Grenzbereichen treten Maximalpegel von 85 bis 92 Dezibel auf", begründete er sein Anliegen. In Einzelfällen könne dort durchaus ein Recht auf Lärmschutz bestehen.

Schulzendorfs Rathauschef Markus Mücke bat um grundstücksgenaue Schallschutz-Karten. "Bisher haben wir nur Karten erhalten, aus denen die Zuordnung der Straßenzüge zu den Schallschutzzonen hervorgeht", bemerkte er.

Um die nördliche Startbahn noch vor der endgültigen Eröffnung des Willy-Brandt-Airports zu sanieren, habe er die vorübergehende Inbetriebnahme der neuen südlichen Startbahn beantragt, informierte Mehdorn. Dafür soll die Flugsicherung bis Mitte Oktober ein Flugroutenkonzept erarbeiten. Außerdem erläuterte er dem Gremium seinen Plan, das Nordpier für einen Testbetrieb mit Flügen der Gesellschaft Germania zu nutzen, wofür dort einige Umbauten vonnöten sind. "Der Antrag für die Umnutzung ist heute Morgen um neun Uhr eingegangen", teilte Landrat Stephan Loge mit.

Von Klaus Bischoff

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