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Dahme-Spreewald Viele Besucher beim Blaulichttag im Kiez Frauensee
Lokales Dahme-Spreewald Viele Besucher beim Blaulichttag im Kiez Frauensee
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14:09 28.04.2019
Kinder konnten sich beim ersten Blaulichttag als Feuerwehrnachwuchs ausprobieren. Quelle: Gerlinde Irmscher
Gräbendorf

Blaulicht und Martinshorn dominierten am Sonnabend die Szenerie im Kinder- und Jugenderholungszentrum (Kiez) am Frauensee. Unter dem Motto „Jeder kann helfen“ hatten der Kreisfeuerwehrverband und die Kreisjugendfeuerwehr Dahme-Spreewald zum ersten Blaulichttag in das Floriansdorf im Kiez eingeladen. Feuerwehren, Rettungsdienste, Technisches Hilfswerk und die Prävention in der Polizeiinspektion Dahme-Spreewald stellten sich den Besuchern vor.

Ministerpräsident Woidke schaute vorbei

Ziel war es, die Vernetzung der Organisationen zu zeigen und junge Menschen zur Mitarbeit bei ihnen zu ermutigen. Eröffnet wurde der Tag von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD). Er sprach mit Akteuren der Veranstaltung. „Es ist eine super Veranstaltung. Genau so etwas brauchen wir, um Nachwuchs zu gewinnen, aber auch, um darauf aufmerksam zu machen, was die Ehrenamtler leisten“, sagte Woidke bei seinem Rundgang. Er dankte allen Aktiven, die beim Blaulichttag mitmachen und sich als Ehrenamtler engagieren. Das Kiez sei der ideale Ort für diese Veranstaltung.

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) besuchte ebenfalls den ersten Blaulichttag im Kiez am Frauensee in Gräbendorf. Quelle: Gerlinde Irmscher

Mal in ein Rettungsboot steigen

Mal in ein Feuerwehrauto steigen oder auf ein Rettungsboot klettern, das machte besonders den Kindern Spaß. Die Erwachsenen hatten eher fachliche Fragen und so manch einer staunte nicht schlecht, dass auch das Technische Hilfswerk mit Ehrenamtlern arbeitet.

Wer Lust hatte, konnte auch mal auf ein Feuerwehrauto einsteigen. Quelle: Gerlinde Irmscher

Neue und interessante Informationen

Im „Haus der Gefahren“ konnten nicht nur die Kinder lernen Gefahrensituationen im Umgang mit Feuer und Elektrizität zu erkennen und wie man Unfälle vermeiden kann. Auch für die erwachsenen Besucher gab es neue und interessante Informationen. So hörten sie beispielsweise von Claudia Groeschel vom Forum Brandrauchprävention, wie das mit den Rauchmeldern geregelt ist. „In Brandenburg besteht eine Rauchmelderpflicht für private Wohnräume“, sagte sie. Allerdings gäbe es noch eine Übergangsfrist für die Nachrüstung der Rauchmelder, die Ende 2020 ausläuft. Rauchmelder gehören in alle Aufenthaltsräume – ausgenommen sind Küche und Bad.

Spannung mit der Rettungshundestaffel

„Für mich war die Rettungshundestaffel interessant, mal zu sehen, wie die Hunde auf ihre Frauchen oder Herrchen hören“, sagte Pamela Schocke aus Friedersdorf. Die Rettungshundestaffel gehört zur Freiwilligen Feuerwehr Ludwigsfelde. „Wir haben etwa 40 Einsätze im Jahr, bei denen unsere Hunde nach Vermissten auf Flächen und in Trümmern suchen“, sagte Stephanie Drescher, die seit drei Jahren mit ihrem Labrador Cora arbeitet. Hundeführerin ist sie seit zehn Jahren. Sie erzählte unter anderem auch, wie die Hunde ausgebildet werden.

Die Rettungshundestaffel der Freiwilligen Feuerwehr Ludwigsfelde demonstriert einen Einsatz. Quelle: Gerlinde Irmscher

An die 5000 Besucher kamen

Etwa 5000 Besucher kamen zum Blaulichttag. „Dass wir einmal deutlich machen konnten, was in ehrenamtlicher Arbeit steckt und zeigen konnten, dass alle an einem Strang ziehen, ist gut gelungen“, sagte Peter Rublack, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes. Er dankte dem Kiez am Frauensee. „Die Zusammenarbeit hat wieder einmal hervorragend geklappt. Während wir uns präsentieren konnten, hat sich das Kiez um die Verpflegung und Kinderbelustigung gekümmert“, so Rublack. Die Moderation der Veranstaltung hatte Matthias Kukorudz von der Freiwilligen Feuerwehr Zeuthen übernommen.

An die 5000 Besucher schauten beim ersten Blaulichttag vorbei. Quelle: Gerlinde Irmscher

Von Gerlinde Irmscher

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