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Dahme-Spreewald Frisches Brot und geräucherter Fisch beim Backofenfest
Lokales Dahme-Spreewald Frisches Brot und geräucherter Fisch beim Backofenfest
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16:36 07.07.2019
Heizer vom Dienst Eckard Schurg und Bäckermeister Olaf Schüren (v.l.). Quelle: Gerlinde Irmscher
Groß Köris

Seit 1980 organisieren die Anglerfreunde Groß Köris immer am 1. Juliwochenende auf der Backofenwiese an der Sputendorfer Straße das Backofenfest. Um den mehr als 150 Jahre alten Backofen einmal im Jahr traditionell in Gang zu setzten, holten sie sich einen Bäcker mit ins Boot. Und das Misch-, Zwiebel- und Dinkelbrot oder der Zuckerkuchen, den Bäckermeister Olaf Schüren aus Gräbendorf in den Ofen schob, gingen buchstäblich weg wie warme Semmeln. Eckhard Schurg hatte dafür gesorgt, dass der Backofen genau die richtige Temperatur hatte.

Renate Hadaschik aus Deutsch Wusterhausen versuchte sich beim Aalwürfeln. Aber als auch beim dritten Mal nicht klappte, entschied sie, erst einmal eine Bratwurst essen zu gehen und es dann noch einmal zu versuchen. Sahen sie doch gar zu verführerisch aus, die Aale, die Eckard Spigalski aus dem Räucherofen holte. Bernd Hennig aus Klein Köris hatte da mehr Glück, er würfelte drei Sechsen und konnte einen Aal mit nach Hause nehmen. Überhaupt war die Glocke vom Anglerfreund Mario Märtens des Öfteren auf dem Platz zu hören, denn er läutete immer dann, wenn ein Aal erwürfelt wurde.

Mario Märtens schlägt die Glocke für Bernd Hennig (v.l.), der sich einen Aal erwürfelt hat. Quelle: Gerlinde Irmscher

Kinder holen die meisten Preise

Wer lieber eine Forelle haben wollte, konnte sich beim Angelzielweitwurf, Bierkrugschieben oder Anglerbillard versuchen. Gekonnt bugsierte die achtjährige Melina drei Kugeln ins Loch und besonders die Oma freute sich über eine Forelle zum Abendessen. „Überhaupt sind es die Kinder, die die meisten Preise holen“, sagte Reinhard Albrecht. Er ist seit sechs Jahren Mitglied bei den Angelfreunden. „Bei der Feuerwehr darf ich ja nicht mehr und da mache ich jetzt hier mit“, sagte der ehemalige stellvertretende Kreisbrandmeister.

Eckard Spigalski am Räucherofen. Quelle: Gerlinde Irmscher

„Hat nicht geklappt, ist auch nicht so schlimm, haben wir eben für die Angelfreunde gespendet“, so Heike Keller beim Bierkrugschieben. Sie und ihr Mann sind auf einem Campingplatz in der Nähe und haben vor Jahren das Backofenfest entdeckt. „Seitdem sind wir jedes Jahr hier“, sagte die Leipzigerin.

Lob von den Besuchern

Egal wie das Wetter ist, die Groß Köriser Gabriele und Gerhard Meinert versäumen kein Backofenfest. „Es ist toll, dass es einen Verein gibt, der so etwas organisiert“, sagte Gabriele Meinert. Außerdem sei ihr Kommen ein Gedenken an Erich Otto. Er war der Initiator des ersten Backofenfestes. Auch Monika Tscherwinker aus Klein Köris kommt immer wieder gerne. „Man kommt unter Leute und verbringt ein paar schöne Stunden“, sagte sie.

Gehörte der Nachmittag in erster Linie den Familien, kam am Abend die Jugend auf ihre Kosten. Erik Zimmermann von der Diskothek Zimpelsong sorgte für die musikalische Umrahmung und hatte das perfekte Gefühl dafür, wann welche Musik die Richtige war.

Von Gerlinde Irmscher

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