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Dahme-Spreewald Hausnummer muss auch nachts sichtbar sein
Lokales Dahme-Spreewald Hausnummer muss auch nachts sichtbar sein
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18:00 14.01.2013
So ist’s recht: Notfalls müssen Hausnummern beleuchtet sein. Quelle: GI
KÖNIGS WUSTERHAUSEN

Laut Stadtsprecherin Katrin Dewart-Weschke sollen Mitarbeiter des Ordnungsamtes Königs Wusterhausen von diesem Jahr an Hausnummern genauer kontrollieren. „Dies gehört zu den Aufgaben der Stadt, da die Sichtbarkeit von Hausnummern auch einen Sicherheitsaspekt berührt“, sagte sie am Montag auf Nachfrage.

Laut einer entsprechenden Verordnung müssen Eigentümer in Königs Wusterhausen an ihrem Haus die von der Gemeinde zugeteilte Nummer anbringen. Dabei ist auch die genaue Platzierung der Nummer behördlich vorgeschrieben: Grundsätzlich sollte sie „unmittelbar neben dem Haupteingang“ zu finden sein. Liegt der nicht an der Straßenseite, gehört die Nummer an eine zur Straße gelegene Hauswand. Behindert ein Vorgarten die Sicht, muss ein Plätzchen neben dem Eingangstor gefunden werden.

Die Frage, ob Hausnummern nachts beleuchtet werden müssen oder nicht, wird dabei nur indirekt angesprochen. Nach Ansicht der Stadtverwaltung ist dabei jener Teil der Verordnung entscheidend, laut dem eine Hausnummer von der Straße aus erkennbar sein muss. „Wie das umgesetzt wird, entscheidet der Eigentümer“, sagte Dewart-Weschke. In diesem Punkt haben folglich jene das Nachsehen, deren Haus zu weit von der nächsten Straßenlaterne entfernt ist.

Verwitterte, verdeckte oder nachts im Dunkeln verschwindende Hausnummern sollten rasch ersetzt oder beleuchtet werden. Sonst droht laut Bußgeldkatalog eine Geldstrafe zwischen 50 und 250 Euro. „Das geschieht aber nicht sofort“, betonte Sprecherin Dewart-Weschke. Bevor ein Verstoß geahndet werde, erhielten betroffene Hausbesitzer genügend Zeit, Abhilfe zu schaffen.

Das Thema Hausnummerierung behandeln die Gemeinden der Region offenbar unterschiedlich. Während unter anderem Königs Wusterhausen, Mittenwalde und Zeuthen vorschreiben, wo im Einzelfall eine Hausnummer anzubringen ist, heißt es in einer entsprechenden Verordnung der Gemeinde Wildau lediglich: „Die Hausnummer muss von der Straße aus gut erkennbar und lesbar gehalten werden.“ Laut dem Leiter der Wildauer Bauverwaltung, Wilfried Kolb, leitet sich daraus zudem keine Beleuchtungspflicht ab. (Von Viktoria Bittmann)

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