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Dahme-Spreewald Herbstliche Chormusik in der Dankeskirche
Lokales Dahme-Spreewald Herbstliche Chormusik in der Dankeskirche
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18:00 29.09.2019
Nicht nur die Stimmen waren es, die die Zuhörer begeisterten, auch der volle Körpereinsatz der Sänger war beeindruckend. Quelle: Foto: Irmscher
Halbe

Der Förderverein der Dankeskirche Halbe hatte am Samstagnachmittag zu einem Chorkonzert eingeladen. Zu Gast war der Gemischte Chor Königs Wusterhausen. Unter dem Motto „Herbst zieht ein“ präsentierten die Sänger ihr Herbstkonzert. Noch bevor die Besucher 90 Minuten lang in den Genuss des stimmgewaltigen Chores kamen, konnten sie sich im Kirchgarten bei selbst gebackenem Kuchen und Kaffee stärken.

Stimmgewaltige Töne im Kirchenraum

Mal leise, mal stimmgewaltig füllten die Töne den Kirchenraum. Und so mach einer der Zuhörer konnte es sich nicht verwehren, mitzusingen, natürlich leise, um nicht den harmonischen Klang des Chores zu stören. Egal ob Lieder von Gastoldi, Praetorius und Händel oder internationale Volkslieder in Chorsätzen zeitgenössischer Komponisten, Dirigent Andreas Wiedermann animierte seine Sänger, das Beste zu geben. Dabei ging es nicht nur darum die richtigen Töne zu treffen, die Verbindung von guter Tonbildung mit deutlicher Aussprache und ein hoher künstlerischer Ausdruck ist sein Markenzeichen. So war dann auch die Lust am Singen spürbar und die Freude der Sänger übertrug sich auf das Publikum. Irina Waldow brillierte am Klavier. Die gekonnte, einfühlsame Moderation von Ronni Kryzan und Florian Kießling, immer im Bezug auf die folgenden Lieder, rundete das Ganze ab.

Zuhörer erklatschten sich Zugabe

Für die Zuhörer war es klar, sie wollten nach dem Abschlusslied „Ade zur guten Nacht“ noch nicht nach Hause gehen und erklatschten sich eine Zugabe. Der Song „Halleluja“ war dann noch das I-Tüpfelchen. Für den guten Ton sorgten Robert Retzlaff und Ralf Hoffmann an der Technik.„Ich freue mich sehr, dass der Chor hier singt“, sagt Doris Mooshammer. Die Halberin hat früher selbst im Gemischten Chor mitgesungen. Jetzt wo es mit dem Singen und dem Stehen nicht mehr so klappt, ist sie förderndes Mitglied, unterstützt ihn wo sie kann und versäumt kaum einen Auftritt. „Egal wo der Gemischte Chor singt, ich bin dabei“, erklärt Brigitte Ribbach aus Schulzendorf. Es sei einfach schön, die Stimmen zu hören, egal ob Choräle, Volkslieder oder moderne Lieder, der Chor habe es einfach drauf.

„Wenn in der Kirche was los ist, sind wir immer dabei. Und es war wieder einmal sehr schön und eine große Freude zuzuhören. Ich hab noch nie einen Chor gesehen, der so viel Freude rüber bringt“, schwärmt Ingeborg Rilz aus Halbe.

Von Gerlinde Irmscher

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