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Dahme-Spreewald Jusos sagen Nein zur Kreisreform
Lokales Dahme-Spreewald Jusos sagen Nein zur Kreisreform
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08:16 27.10.2016
Der stellvertretende Juso-Chef in LDS, Tobias Schröter.
Der stellvertretende Juso-Chef in LDS, Tobias Schröter. Quelle: Privat
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Königs Wusterhausen

In der Region mehren sich Stimmen gegen die Zusammenlegung der Landkreise Dahme-Spreewald und Teltow-Fläming im Zuge der geplanten Kreisgebietsreform. Der SPD-Nachwuchs in Dahme-Spreewald, die Jungsozialisten, lehnt die „Kreisreform in dieser Form“ ab, wie Tobias Schröter sagte.

Zusammenschluss entbehrt jeglicher Grundlage

Er ist stellvertretender Juso-Kreisvorsitzender und SPD-Stadtverordneter in Königs Wusterhausen. „Der Zusammenschluss der beiden starken Landkreise entbehrt einer sinnvollen Grundlage.“ Durch die Fusion würde ein „superpotenter Kreis“ entstehen, der allen anderen weit voraus sei. Gerade Dahme-Spreewald werde aufgrund einer florierenden Wirtschaft und wachsenden Bevölkerungszahl dauerhaft selbstständig bleiben können. Mit der „Zwangsehe von LDS und TF“ werde die Chance auf einen Ausgleich zwischen Nord und Süd vertan.

Ein fauler Kompromiss

Dahme-Spreewalds Juso-Vorsitzender Alexander Kunath kündigte an: „Wir werden alles daran setzen, diese faulen Kompromiss sinnvoll zu verändern.“ Zuvor hatte bereits Stadtverordneter Michael Reimann (Wir für KW/UFL) die Reformpläne angelehnt. Die neuen Landkreise sollen 2019 gebildet werden.

Von MAZonline

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