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Dahme-Spreewald Irritationen bei den Linken: Matthias Mnich kandidiert in Wildau und Schulzendorf
Lokales Dahme-Spreewald Irritationen bei den Linken: Matthias Mnich kandidiert in Wildau und Schulzendorf
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09:16 03.04.2019
Matthias Mnich (Linke) ist Bürgermeisterkandidat in Wildau für die Wahl am 5. Mai 2019 und tritt auch zur Wahl der Gemeindevertreter in Schulzendorf an. Quelle: Frank Pawlowski
Schulzendorf

Matthias Mnich (Linke) sorgt in der Region für Irritationen vor der Kommunalwahl. Der Linken-Politiker will am 5. Mai nicht bloß neuer Bürgermeister in Wildau werden. Er kandidiert auch für den Gemeinderat in Schulzendorf. Mnich, Jahrgang 1971, steht bei den Linken auf Listenplatz 6. Dabei war der Rechtsanwalt bis vor Kurzem noch Gemeindevertreter in Eichwalde.

Am 18. Februar hatte er seinen Hauptwohnsitz offiziell nach Schulzendorf verlegt. Formal ist Mnichs Kandidatur in Schulzendorf damit korrekt: Denn wählbar ist, wer seit mindestens drei Monaten im Wahlgebiet seinen ständigen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt hat.

Matthias Mnich (Linke) kandidierte bereits für die Bundestagswahl. Quelle: privat

Mnich wollte 2018 Landrat in Oberspreewald-Lausitz werden

Mnich ist Rechtsanwalt für Steuerrecht. Er hat eine Kanzlei in Lübbenau und in Eichwalde. Der verheiratete Familienvater kandidierte bereits 2018 für die Landratswahl im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Gegen Amtsinhaber Siegurd Heinze (parteilos) konnte er sich nicht durchsetzen. Mnich kam gerade einmal auf 19,9 Prozent der Stimmen und lag damit noch hinter dem AfD-Landtagsabgeordneten Sven Schröder aus Borkheide.

Schon 2013 kandidierte Mnich im Wahlkreis 65 (Elbe-Elster/Oberspreewald-Lausitz, ohne Lübbenau) für den Bundestag. „Ich habe schon einige aktive Wahlkämpfe hinter mir“, sagte der Linken-Politiker auf MAZ-Nachfrage.

„Die Probleme der Gemeinden sind ähnlich“

Dass er gleichzeitig als Bürgermeisterkandidat in Wildau und als Gemeindevertreter in Schulzendorf antritt, ist für ihn kein Widerspruch: „Die Probleme der Gemeinden sind ähnlich. Man muss in erster Linie das Kommunalrecht kennen“, so Mnich.

Mit Blick auf seine Bürgermeisterkandidatur in Wildau sagte er: „Es ist nicht entscheidend, ob oder wie lange man schon im Ort wohnt. Klar, man muss die örtlichen Gegebenheiten kennen. Es wird nicht der Ortschronist gewählt, sondern ein hauptamtlicher Bürgermeister.“

Mnich kündigte an, auf sein Schulzendorfer Mandat zu verzichten, wenn er Anfang Mai in Wildau zum Bürgermeister gewählt werden sollte.

Von Josefine Sack

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