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Dahme-Spreewald Kein Fördergeld für Erweiterung der Grundschule
Lokales Dahme-Spreewald Kein Fördergeld für Erweiterung der Grundschule
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15:44 26.04.2019
Amtsdirektor Oliver Theel vor der Teupitzer Grundschule, die bereits jetzt aus allen Nähten platzt. Quelle: Karen Grunow
Teupitz/Groß Köris

Für die geplante Erweiterung der Teupitzer GrundschuleTeupitz am See“ gibt es vorerst kein Fördergeld. Die Stadt und das Amt Schenkenländchen hatten dafür auf Unterstützung aus dem Strukturfonds des Landkreises Dahme-Spreewald gehofft. Doch nun kam die Absage. Begründet wurde das damit, dass aus dem Amtsgebiet bereits zwei andere Anträge bestätigt worden seien und deshalb einem dritten nicht zugestimmt werden könne. Aus dem Strukturfonds gibt es bereits Geld für die Sanierung der Brücke in Hermsdorf Mühle sowie einen neuen Kita-Anbau in Halbe.

Der Bedarf nach zusätzlichen Räumen ist groß

„Wir werden die Kapazitäten benötigen“, sagt Amtsdirektor Oliver Theel aber im Hinblick auf die Teupitzer Grundschule. Vorgesehen ist, dass gegenüber auf dem Parkplatz Klassenraummodule errichtet werden. Die Hoffnung war, bereits im kommenden Herbst einen Teil des Unterrichts in diese voll ausgestatteten Container verlagern zu können. Die Grundschule ist einzügig, allerdings, betont Theel, habe sie den Druck, zweizügig gefahren werden zu müssen. Denn der Bedarf ist da. Schon jetzt aber ist die Raumnot groß. Und die Stadt Teupitz selbst hat momentan einen komplizierten Haushalt und kann solch eine Bauaufgabe – auch wenn es ohnehin nur eine temporäre Lösung sein soll – schwerlich alleine stemmen.

In Groß Köris soll vor Jahresende die Erweiterung stehen

In Groß Köris dagegen scheint mit der dort angedachten Erweiterung der Grund- und Oberschule Schenkenland alles planmäßig zu laufen. Die Gemeinde hatte sich allerdings von vornherein entschieden, keine Zuschüsse beantragen zu wollen. Denn auch in Groß Köris geht es erst einmal darum, möglichst schnell zusätzliche Räume anbieten zu können, und deshalb sind dort ebenfalls Klassenraummodule geplant, insgesamt zehn. Langfristig gesehen muss eine dauerhaftere Erweiterungslösung her. Erst recht, wenn vielleicht doch noch irgendwann der Zuschlag für die vor Ort ersehnte gymnasiale Oberstufe kommen sollte. „Es ändert nichts daran, dass wir richtig bauen müssen“, so Theel. Die Gemeinde hatte jedenfalls in den vergangenen Jahren bereits verschiedene Versionen prüfen und eine Machbarkeitsstudie entwickeln lassen. Was die Module angeht, so „sind wir immer noch hoffnungsvoll, dass diese Richtung Jahresende errichtet werden können“, erklärt der Amtsdirektor.

Von Karen Grunow

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