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Dahme-Spreewald Altes Rathaus wird umgebaut
Lokales Dahme-Spreewald Altes Rathaus wird umgebaut
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19:12 12.02.2015
Der Haupteingang des Altbaus in der Schlossstraße verschwindet, im ehemaligen Foyer entstehen weitere Büros. Quelle: Franziska Mohr
Königs Wusterhausen

Noch immer stehen Baugerüste rund um den Rathauskomplex in der Schlossstraße in Königs Wusterhausen. Und dies, obwohl das neue Rathaus schon im vergangenen April eröffnet wurde. Aber nun wird schon seit Monaten auch im älteren Verwaltungskomplex, in dem einst die Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen ihr Domizil hatte, geschraubt und gebohrt. „Mit dem Bau des Glasverbinders zwischen dem Rathausneu- und dem Altbau entfiel der bautechnische Bestandsschutz“, sagt der Fachbereichsleiter der Stadtverwaltung, René Klaus. Das gesamte Gebäude, das ursprünglich gar nicht als Rathaus konzipiert wurde, geriet auf den Prüfstand. Unzählige Schwachstellen traten zutage, die jetzt nach den neuesten Bauvorschriften beseitigt werden müssen.

Bei einem behindertengerechten Zugang hieß es bisher Fehlanzeige. Mit dem Haupteingang des neuen Rathauses ist er jetzt aber gegeben. Von dort gelangen die Besucher künftig über den Glasverbinder in den Altbau, wo direkt neben dem Treppenaufgang ein nagelneuer Fahrstuhl eingebaut wurde. Mit ihm gelangen Besucher und Mitarbeiter bis ins Dachgeschoss, in dem sich auch ein kleiner Beratungsraum befindet.

Der alte Haupteingang des Rathauses mit der kleinen Treppe wird abgerissen. Handwerker verwandeln das ursprüngliche Foyer in Büros, die selbstverständlich alle mit einem modernen Daten- und Elektronetz ausgestattet werden. Im Keller ziehen die Druckerei und die Poststelle ein, die bisher noch in der Karl-Marx-Straße 23 beheimatet sind.

In dem größtenteils erst nach der Wende errichteten Gebäude muss auch beim Brandschutz kräftig nachgerüstet werden. Der Anbau eines zweiten Fluchtweges ist unerlässlich. Auch die bisherige Abschottung der Rohrleitungen erwies sich als ungenügend. Im Brandfall hätten sich Feuer und Rauch relativ ungehindert ausbreiten können. Ein Umstand, der in diesem öffentlichen Gebäude mit seinem starken Publikumsverkehr keinesfalls hinnehmbar ist. Komplettiert wird der Brandschutz jetzt durch eine Sicherheitsbeleuchtung, Rauchschutztüren sowie modernste Meldeanlagen.

Mit der endgültigen Fertigstellung des Rathaus-Komplexes rechnet Fachbereichsleiter René Klaus im September. Bis dahin sollen auch die Außenanlagen in der Schlossstraße mit einer großen Litfaßsäule, Pflanzbeeten und Schaukästen ein attraktives Bild abgeben.

Zum Nulltarif erhält die Stadt dies allerdings nicht. Allein der Umbau des älteren Gebäudekomplexes verursacht Kosten von 1,7 Millionen Euro. Der Rathaus-Neubau verschlang 6,9 Millionen Euro. Damit lässt sich die Stadt Königs Wusterhausen innerhalb von vier Jahren ihren neuen Verwaltungssitz mit insgesamt 146 Arbeitsplätzen 8,6 Millionen Euro kosten.

Das alte Rathaus in der Karl-Marx-Straße 23, das bisher noch als zweiter Verwaltungssitz dient, wird im Herbst komplett leer gezogen. Die bisherigen Planungen sehen vor, dass dieses innerstädtische Grundstück öffentlich ausgeschrieben wird. Denkbar wäre die Errichtung eines mehrgeschossigen attraktiven Wohn- und Geschäftshauses, das die Innenstadt beleben würde.

Von Franziska Mohr

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