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Dahme-Spreewald Der Bildungscampus kommt
Lokales Dahme-Spreewald Der Bildungscampus kommt
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13:31 16.05.2019
Wird mehreren Bildungseinrichtungen eine Heimstadt bieten: Das ehemalige Commundo-Hotel in Königs Wusterhausen. Quelle: Oliver Fischer
Königs Wusterhausen

Mit dem Beschluss des Kreistages ist es offiziell: Der Landkreis wird auf dem Königs Wusterhausener Funkerberg einen Bildungscampus entwickeln. Im ehemaligen Commundo-Hotel sollen die Schule des Zweiten Bildungswegs, fast die gesamte Volkshochschule und weite Teile der Musikschule zusammengefasst werden.

Der Kreistag war sich dazu in der letzten Sitzung vor der Kommunalwahl relativ einig. Der Vorstoß der Kreisverwaltung fand eine große Mehrheit, auch wenn damit Investitionen von rund zehn Millionen Euro verbunden sind. Aber Alternativen gab es kaum.

Chronischer Platzmangel bei Musik- und Volkshochschule

Zum einen hat der Landkreis die Immobilie auf dem Funkerberg vor 2017 Jahren erworben, weil er dringend einen neuen Standort für die Schule des Zweiten Bildungswegs brauchte. Das frühere Tagungshotel bietet aber deutlich mehr Platz als die Abendschule benötigen wird. Zum anderen leiden die Volkshochschule und die Musikschule unter chronischem Platzmangel, für sie mussten ohnehin neue Räume gefunden werden. Daher bot sich aus Sicht der Kreisverwaltung ein gemeinsamer Standort an.

Die Volkshochschule soll nun komplett in den Bildungscampus umsiedeln. Lediglich die Kurse, die am Oberstufenzentrum angeboten werden, sollen dort bleiben.

Aula bietet Möglichkeiten für alle drei Schulen

Die Musikschule soll weiterhin Unterricht in den Kavalierhäusern anbieten. Aber die Verwaltung und weitere Unterrichtsräume sollen ebenfalls auf den Funkerberg umziehen. Damit könnte die Aula des Bildungscampus künftig für Veranstaltungen aller drei Schulen genutzt werden.

Die 10 Millionen Euro, die der Ausbau des gesamten Standorts kosten wird, sind im Kreishaushalt bereits eingestellt. Eine Fertigstellung aller Schulen wäre laut Beschlussvorlage im Jahr 2021 oder 2022 realistisch.

Von Oliver Fischer

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