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Königs Wusterhausen Partymeile in der Innenstadt
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Partymeile in der Innenstadt
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00:21 19.06.2019
Auf dem Hof Palais am Schloss begeisterte die Band „Lada Royale“ die Zuhörer mit ihrem Spiel Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Es war kurz vor sechs am Samstagabend, als die Cottbusser Musikspatzen mit „Steige hoch, du roter Adler“ auf dem Königs Wusterhausener Brunnenplatz aufmarschierten. Es dauerte dann auch gar nicht mehr lange bis Friedrich Wilhelm I. nebst Gemahlin Sophie Dorothea, deren Hofdamen, vier Langen Kerls und seinem Adjutanten von Hacke auftauchte, um die 10. Höfenacht zu eröffnen. Begleitet wurde der Hofstaat von Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW).

Salutschüsse der Langen Kerls

„Sauft was ihr könnt und nur so viel, wie ihr vertragen könnt“, so die Ansprache des Königs, alias Mike Sprenger an seine Wusterhausener. Er beklagte sich aber auch, dass aus ihren Reihen immer noch kein Langer Kerl komme. Die Salutschüsse der Langen Kerls symbolisierten die Eröffnung, lösten aber auch die Alarmanlage am Kaufhaus aus. Die Besucher nahmen den lauten Signalton gelassen und machten sich nach dessen Verstummen auf den Weg, die Partymeile in der Innenstadt zu stürmen, schließlich wollte man doch so viele wie möglich von den 17 Höfen besucht haben.

Applaus für den König: Mike Sprenger als Friedrich Wilhelm I. unterwegs bei der Höfenacht. Quelle: Gerlinde Irmscher

Auch der König ließ es sich nicht nehmen, über ein paar Höfe zu flanieren. Beflissen eilte sein Adjutant voraus, um das Volk einzuweisen, wie man dem König die Ehre erteile. Das spielte mit und hatte Spaß bei dem Zeremoniell. Auf dem Kalz-Hof wurde er sogar mit einem Ständchen vom Posaunenchor begrüßt. Dort sorgte die Bürgerstiftung nicht nur für einen stimmungsvollen Abend, sie hatte auch die Bewirtung der Besucher übernommen. Von dem Erlös profitiert in erster Linie die Abfallstreife KW, aber auch die Igelstation. „Es passt alles, das Wetter, die Musik, und man trifft Leute, die man ewig nicht gesehen hat“, freute sich Besucher Jörg Siegmund aus Gallun.

Von Gerlinde Irmscher

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