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Königs Wusterhausen „Ein Hoch auf uns“
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18:00 28.08.2019
Ministerpräsident Dietmar Woidke und Innenminister Karl-Heinz Schröter überreichten den Beamtenanwärtern die Ernennungsurkunden. Quelle: Udo Böhlefeld
Königs Wusterhausen

Erstmals seit 25 Jahren bietet das Land Brandenburg wieder die Laufbahnausbildung im mittleren allgemeinen Verwaltungsdienst an. 42 Anwärterinnen und Anwärter erhielten am Mittwoch im Mehrzwecksaal der Landesakademie für öffentliche Verwaltung (Laköv) ihre Ernennungsurkunden.

Erster Studiengang seit 1994

Zur Feier des Tages war Ministerpräsident Dietmar Woidke selbst angereist. Das „Hoch auf uns“, eine Cover-Version des Titels von Andreas Burani, mit dem die Combo des Landespolizeiorchesters die Feierlichkeiten eröffnete, nahm auch der Ministerpräsident mit einem Schmunzeln, bevor er gemeinsam mit Innenminister Karl-Heinz Schröter den Teilnehmern dieses ersten Studiengangs seit 1994 die Ernennungsurkunden zum Beamtenanwärter überreichte.

Motivierter Nachwuchs nötig

Zuvor betonte Woidke in seinem Grußwort an die künftigen Verwaltungsmitarbeiter, dass „Brandenburgs Landesverwaltung dringend jungen, motivierten Nachwuchs“ braucht, „der an der Seite der erfahrenen Kolleginnen und Kollegen die Aufgaben der kommenden Jahre stemmt.“ Politiker könnten zwar viele Beschlüsse fassen, aber „die Umsetzung der Politik obliegt Ihnen nach Abschluss der zweieinhalbjährigen Ausbildung an der Laköv.“

Für eine sichere Zukunft

Innenminister Schröter bescheinigte den frisch gebackenen Beamtenanwärtern, ihre Entscheidung für den öffentlichen Dienst sei eine Entscheidung für eine sichere Zukunft. „Beamtinnen und Beamte des mittleren Dienstes werden landesweit gebraucht.“

Für den Ausbildungsgang an der Laköv hatten sich landesweit mehr als 300 junge Menschen beworben. 42 wurden durch Innenminister Schröter vereidigt. Die zweieinhalbjährige Ausbildung findet für etwa die Hälfte der Aspiranten in Königs Wusterhausen und die andere Hälfte in Potsdam statt, da die Räumlichkeiten im hiesigen Ausbildungszentrum nicht ausreichen. Die Ausbildungsinhalte sind eng verzahnt und zu gleichen zeitlichen Anteilen in theoretische und praktische Abschnitte gegliedert. Während der Ausbildung erhalten die Anwärter 1255 Euro brutto monatlich. Neben eigenen Dozenten setzt die LAköv auf eine Kooperation mit dem Niederlausitzer Studieninstitut und der Brandenburgischen Kommunalakademie. Darüber hinaus sind auch Dozenten aus der Verwaltungspraxis der Landesverwaltung involviert.

2020 wieder 42 Ausbildungsplätze

Der Personalbedarf im mittleren allgemeinen Verwaltungsdienst der Landesverwaltung wird in den kommenden Jahren etwa auf dem diesjährigen Niveau eingeschätzt, daher soll es auch im Ausbildungsjahrgang 2020 wieder 42 Ausbildungsplätze geben. Die Bewerbungsphase für den nächsten Jahrgang hat bereits begonnen. Interessierte können sich über die Internetseite des Ministeriums des Inneren und für Kommunales www.mik.brandenburg.de bewerben.

Von Udo Böhlefeld

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