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Königs Wusterhausen Empfang in Diepensee
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Empfang in Diepensee
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00:19 06.06.2018
Gäste des Frühlingsempfangs im Dorfgemeinschaftshaus sprechen an einem Stehtisch angeregt miteinander. Quelle: Foto: Gerlinde Irmscher
Diepensee

Einer fühlte sich gleich wie Zuhause. „Schön, mal wieder hier zu sein“, sagte Schönefelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos) gut gelaunt am Freitagabend in Diepensee.

Knapp 100 Gäste kamen

Das Dorf, das einst zu seiner Gemeinde gehörte, musste dem neuen Flughafen weichen und wurde Ortsteil von Königs Wusterhausen. Haase gehörte zu den knapp 100 Gästen beim ersten Frühlingsempfang der größten Stadtratsfraktion SPD/Wir für KW am Freitagabend im

Mit dem Frühlingsempfang will die größte Stadtratsfraktion SPD/WfKW eine Tradition fortsetzen, die vom neuen Bürgermeister nicht fortgesetzt wird. Einige Eindrücke von der Veranstaltung im Dorfgemeinschaftshaus in Diepensee.

Dorfgemeinschaftshaus. „Wir wollen eine Plattform für den Austausch bieten und das Miteinander fördern“, sagte Fraktionschef Ludwig Scheetz (SPD).

Bürgermeister ließ sich nicht blicken

Für Gesprächsstoff sorgte, dass Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) sich nicht beim Empfang blicken ließ, obwohl er eingeladen war und sich zeitgleich sogar im selben Gebäude befand. Er nahm in einem Nachbarraum an einer Versammlung der Funkerbergstiftung teil. Auf MAZ-Anfrage erklärte er: „Es handelte sich um eine Parteiveranstaltung der SPD. Ich habe keine Veranlassung gesehen, daran teilzunehmen.

Dankeschön für engagierte KWer

Der Empfang war aber auch als Dankeschön gedacht für Geerbetreibende, Kulturschaffende, Ehrenamtliche. Ihr soziales und gesellschaftliches

Frühlingsempfang der Stadtratsfraktion SPD/Wie für KW im Dorfgemeinschaftshaus in Diepensee. Quelle: Frank Pawlowski

Engagement sei „das verbindende Element, das die Stadt zusammenhält“, wie Scheetz sagte.

Gefragte Gesprächspartner

Ex-Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) war ein gefragter Gesprächspartner. Er arbeitet inzwischen für den Energieversorger Edis. „Ich bin dort gut aufgenommen worden“, sagte er. Mit Brandenburgs Justizminister Stefan Ludwig (Linke) war ein weiterer früherer Bürgermeister unter den Gästen. Er ist noch Stadtverordneter und Kreistagsabgeordneter, will auf die zeitraubenden Mandate aber nicht verzichten: „Die kommunale Erdung ist mir wichtig.“

Wohnungsbau und Datenschutz

Auch Landrat Stephan Loge (SPD) und fast die komplette Spitze der Kreisverwaltung waren gekommen. Themen des Abends waren unter anderem der Wohnungsbau in der Stadt und die neue Datenschutzverordnung. Der Kreissportbund bereitet zwei Informationsveranstalttungen für Vereine vor, los geht es im Juni im Nordkreis.

Von Frank Pawlowski

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