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Königs Wusterhausen Portal des Schlosses Königs Wusterhausen mehrfach gestaltet
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15:10 23.04.2019
Das Tor in seiner heutigen Gestalt ohne die Putten im Giebel.
Königs Wusterhausen

Nicht nur die Geschichte des ehemaligen Jagdschlosses in Königs Wusterhausen hat eine wechselhafte Vergangenheit, sondern auch die des kleinen aus Ziegelsteinen errichteten Eingangsportals mit seinem kleinen Vorbau.

Zugbrücke vor 1717

Vor dem Jahr 1717 befand sich um das Schloss herum ein Wassergraben, versehen mit drei Zugbrücken, um ungebetene Eindringlinge von einem Besuch abzuhalten. Eine Zugbrücke befand sich direkt vor dem Schlosseingang. Über der Eingangstür wurde als Zierde eine Geweihtrophäe angebracht. Der zweite Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. (1713-1740) wurde wegen seiner Vorliebe zu den Langen Kerls auch „Soldatenkönig“ genannt. 1717 ordnete er eine Umgestaltung des Schlosses, dessen Ergebnis den Bau ergaben, so wie wir es heute kennen an.

Das Eingangsportal erhielt ebenso ein neues Aussehen. Das im Spitzdach befindliche Dreieck ziert fünf vollplastisch gestaltete Putten, die umgeben von Fruchttrauben waren, den Eingang.

Witterung hinterließ Spuren

Im Laufe der Jahrhunderte unterlag das Kunstwerk vielen Witterungseinflüssen. Es wurde marode und wurmstichig, so dass es in den 1930er Jahren völlig zerfiel. Anno 1965 zog der Rat des Kreises in die Gemäuer des Schlosses ein. Notdürftige Reparaturen fanden statt. Durch die Eingangstür schritten nun nicht nur Verwaltungsangestellte, sondern auch viele Brautpaare, für die sich der Wunsch, in einem Schloss zu heiraten, erfüllte.

Umgestaltung nach 1990

Nach 1990 begann man mit der Renovierung des Schlosses. Das alte Eingangsportal wurde abgerissen und durch rötliche Mauerziegel ersetzt. Der Dreiecksgiebel erhielt ebenfalls eine neue Dachkonstruktion. Leider fand eine Erinnerung an das historische Puttenrelief nicht statt.

Von Rainer Kugel

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