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Königs Wusterhausen Neue Kita in Zernsdorf nimmt fristgerecht den Betrieb auf
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Neue Kita in Zernsdorf nimmt fristgerecht den Betrieb auf
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15:52 09.01.2020
Die „Kita Schatzkiste“ in Zernsdorf hat in dieser Woche den Betrieb aufgenommen. Quelle: Gerlinde Irmscher
Zernsdorf

Die Stadt Königs Wusterhausen hat ihren ambitionierten Zeitplan eingehalten: Knapp ein halbes Jahr nach Baubeginn hat die neue Kindertagesstätte „Schatzkiste“ in Zernsdorf in dieser Woche den Betrieb aufgenommen.

Momentan werden in dem zweistöckigen Neubau an der Undinestraße die ersten Kinder eingewöhnt. Bis Anfang März werden es 52 Kinder sein, die in der städtischen Kita betreut werden, teilte Stadtsprecher Reik Anton mit. Insgesamt bietet der Neubau nahe des Krüpelsees Platz für 132 Kinder. Die offizielle Eröffnung ist für den Mitte Februar vorgesehen.

Stadt konnte neue Stellen rechtzeitig besetzen

Das Potsdamer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport (MBJS) hatte zum 6. Januar die Betriebserlaubnis erteilt. Der Stadt ist es nicht bloß gelungen, die neue Kita in Rekordzeit zu bauen und zu eröffnen. Auch die zunächst notwendigen neuen Stellen konnte die Stadtverwaltung offenbar in kürzester Zeit besetzen.

„Das pädagogische Personal ist vorhanden. Generell sucht die Stadt aber für all ihre kommunalen Einrichtungen staatlich anerkannte Erzieherinnen und Erzieher“, bestätige Sprecher Reik Anton.

Kitaplätze werden dringend gebraucht

Die neuen Kitaplätze werden dringend gebraucht: Zuletzt konnten in Königs Wusterhausen mangels Plätzen mehr als 160 Kinder nicht untergebracht werden. Mit rund sechs Millionen Euro ist der Neubau in Zernsdorf viel teurer geworden als ursprünglich geplant. Grund dafür ist der allgemeine Bauboom. Gerade einmal eine Firma hatte ein Angebot vorgelegt. Fünf Firmen hatten sich für die Ausschreibung angemeldet. Jedoch hatten die wenigsten in 2019 kurzfristig noch Kapazitäten für die Umsetzung des Bauvorhabens.

Die neue Kita wurde in Modulbauweise errichtet und besteht aus insgesamt 28 Modulen, jedes 17,50 Meter lang, 3,80 Meter breit und 3,80 Meter hoch. Das Bauen in Modulen liegt derzeit im Trend. Aufgrund der hohen Nachfrage im Immobilien- und Bausektor kommt es beim klassischen Festbau immer wieder zu großen Engpässen und zeitlichen Verzögerungen. Die Baufirmen sind ausgelastet, die Kapazitäten knapp. Die Vorteile von Modulbauten liegen in der deutlichen kürzeren Bauzeit und den oftmals vergleichsweise niedrigeren Kosten.

Von Josefine Sack

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