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Königs Wusterhausen Kita „Spielspaß“ zieht für zwei Jahre in einen Übergangsbau
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18:01 26.11.2019
Bauleiter Thomas Hendtke (2.v.l.) bei der symbolischen Schlüsselübergabe an Petra Brückner und Swen Ennullat Quelle: Foto: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Mit dem Lied „Wer will fleißige Handwerker sehn’, der muss zu uns Kindern gehn’“, begrüßten die Mädchen und Jungen die Gäste, die am Dienstagvormittag in ihre Kita „Spielspaß“ gekommen waren.

Zwei Jahre sind eingeplant

„Anfang des Jahres wurde der Grundstein gelegt, im April feierten wir Richtfest und heute stehen wir hier zur Einweihungsfeier des Hauses, das für die nächsten zwei Jahre das Zuhause für die Awo-Integrationskita ,Spielspaß’ sein soll“, sagte Bürgermeister Swen Ennullat (FWKW) in seiner Begrüßungsrede in dem Übergangsbau in der Rosa-Luxemburg-Straße 7c.

Die alte Kita „Spielspaß“ in der Rosa-Luxemburg-Straße 17 war in einem maroden Zustand. Um Abhilfe zu schaffen, beschloss die Stadt diese Zwischenlösung zu errichten, in dem die Kinder bis zur Fertigstellung der neuen Kita betreut werden können. Das Haus kann später als Ausweichquartier für Kitas, die saniert werden, dienen oder als zusätzliche Kita genutzt werden. „Heute ist ein wunderbarer Tag“, sagte der Geschäftsführer des Awo Regionalverbandes Brandenburg Süd, Jens Zarske-Lehmann.

170 Kinder werden derzeit betreut

Die letzten Zweifel seien verflogen und der Anlauf habe sich gelohnt. „Danke für den Mut, die Entscheidung so getroffen zu haben“, bedankte er sich beim Bürgermeister und den Stadtverordneten. „Wir sind total begeistert, jetzt hier zu sein“, erklärte Kitaleiterin Petra Brückner. Die letzten zehn Jahre seien ziemlich beengt gewesen und sie sei nun total glücklich über den Raum, den man jetzt habe. 170 Kinder werden derzeit betreut. Die einzelnen Gruppen haben zu ihrem Gruppenraum einen Ruheraum und einen direkt zugeordneten Sanitärbereich. Neben dem Mehrzweckraum, und dem Bewegungsraum gibt es eine Kinderküche, das Kinderrestaurant sowie einen Saunabereich und einen großzügig gestalteten Außenbereich.

Abriss des alten Gebäudes im Januar

Die Kinder hatten am Montag ihr Übergangsdomizil in Besitz genommen. Im Januar soll mit dem Abriss des alten Gebäudes begonnen werden, um dann an dieser Stelleneu zu bauen. „Ich hoffe mit dem Neubau geht es genauso zügig voran, wie hier und dass Ihr dann in zwei Jahren wieder umziehen könnt“, so Swen Ennullat zu den Kindern, die sich in ihrem neuen Haus sichtbar wohlfühlen.

Als Totalunternehmer hatte die Firma Schneider Systembau GmbH im Mai 2018 den Zuschlag für den Bau erhalten. Die Außenwände des zweigeschossigen Gebäudes sind aus monolithischem Mauerwerk. Es hat Stahlbetonmassivdecken und ein Gründach. 9,1 Millionen Euro wurden in den Übergangsbau investiert.

Von Gerlinde Irmscher

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