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Königs Wusterhausen Zwei Tage zwischen Rock und Melancholie
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20:22 11.08.2019
Der Berliner Kneipenchor war das verbindende Element. Zwischen den Bands gab er immer wieder Indie-Hits zum Besten. Quelle: Aaliyah Sarauer
Königs Wusterhausen

Sonne, gute Laune, tolle Musik – das Bergfunkfestival präsentierte sich am Wochenende von seiner besten Seite. Zahlreiche Besucher pilgerten am Freitag und Samstag den Funkerberg hinauf, um bei dem Open Air dabei zu sein.

Die Organisatoren hatten offenkundig viel Arbeit und Leidenschaft in die Vorbereitungen investiert. Das Gelände war aufwendig geschmückt worden. Kleine gebastelte Papiervögel oder Discokugeln, die von den Bäumen hingen, brachten die Besucher zum Schmunzeln. Verteilt über das Gelände befanden sich aus Holz gebaute Sitzmöglichkeiten. Wer sich jedoch woanders einen Platz suchen wollte, schnappte sich einfach seine Picknickdecke, setzte sich und lauschte der Musik.

19 Interpreten an zwei Tagen

19 Interpreten traten in diesem Jahr an den beiden Tagen auf, zuzüglich dem Berliner Kneipenchor, der zwischendurch immer mal wieder Stücke aus seinem aus Pop- und Indierock-Klassikern bestehenden Repertoire zum Besten gab. Den Freitag eröffnete Singer und Songwriter Matze Rossi, nach Einbruch der Dunkelheit beendete Stargast Gisbert zu Knyphausen mit seine melancholischen, meist zur Gitarrenbegleitung vorgetragenen Liedern, den ersten Tag.

1500 Besucher, 19 Bands, ein Chor – die zweit Bergfunktage waren vollgepackt. Das sind die Bilder.

Den Sonnabend eröffneten wie in jedem Jahr Inge und Heinz. Die selbst ernannte Brutal-Hard-Schlager-Band aus Luckenwalde sorgte auf der Hauptbühne für gute Stimmung. Derweil wurde auf der danebenliegenden kleineren Bühne namens „Forstamt“ schon der nächste Act vorbereitet. Wie schon am Vortrag reihte sich eine Band an die nächste, so dass kaum Leerlauf blieb. Höhepunkt des zweiten Abends war die Kieler Indierock-Band Leoniden, die mit ihrer intensiven Live-Show für Gänsehaut-Momente sorgte.

Auch für die kleinen Besucher war etwas auf dem Festival vorbereitet worden. Auf dem „Zwergfunk“-Gelände wurden sie geschminkt, es wurde gebastelt, auf der Hüpfburg gesprungen und bei einem Workshop gezaubert.

12. Auflage bei stetigem Wachstum

Das Bergfunk fand in diesem Jahr zum 12. Mal statt, und das Open-Air-Festival ist inzwischen ein Publikumsmagnet. „Wir wachsen jedes Jahr ein kleines bisschen. Wir hatten auf der ersten Veranstaltung 100 Besucher. Mittlerweile sind wir bei 1500 bis 1700“, sagt Thea Spinola Vorsitzende des Vereins Stubenrausch, der das Festival organisiert.

Neben der bunten Mischung an Musik sorgte die gute Stimmung auf dem Gelände für zufriedene Besucher. André Birkholz kommt für das Festival extra aus Sachsen-Anhalt. Und das schon seit fünf Jahren. „Die Leute, die das machen, sind so nahe an einem dran.“

Auch die Bands wissen diese familiäre Einstellung zu schätzen. „Es war total cool, hier aufzutreten. Die Leute hinten sind sehr entspannt und haben total Bock auf die Musik. Das ist nicht selbstverständlich“, sagte Helge Schulz, Gitarrist und Sänger der Band Helgen.

Die Organisatoren zogen am Ende ein positives Fazit. „Die Arbeit lohnt sich schon alleine für die kleinen Momente. Wenn man übers Gelände geht, in die begeisterten Gesichter schaut und ein Lob für die Bolognese bekommt“. sagte Thea Spinola schmunzelnd. „Das ist super.“

Von Aaliyah Sarauer

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