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Königs Wusterhausen Arbeitslosenquote bleibt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt
Lokales Dahme-Spreewald Königs Wusterhausen Arbeitslosenquote bleibt deutlich unter dem Bundesdurchschnitt
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09:52 02.08.2019
Volker Basche, Geschäftsführer Jobcenter Dahme-Spreewald (l.) und Boris Müller Bereichsleiter Geschäftsstellenverbund Quelle: Gerlinde Irmscher
Königs Wusterhausen

Die Arbeitslosenquote im Geschäftsstellenbezirk Königs Wusterhausen der Agentur für Arbeit lag im Juli bei 3,8 Prozent. Die Arbeitslosigkeit ist von Juni auf Juli um 66 auf 2465 Personen gestiegen. „Diese minimale saisonale Schwankung ist normal und völlig unbedenklich“, erklärt Boris Müller, Bereichsleiter des Geschäftsstellenverbunds Dahme-Spreewald.

Mehr offene Stellen verzeichnet

1424 offene Stellen befinden derzeit im Bestand des Geschäftsstellenbezirkes. Bei den gemeldeten Stellen auf dem ersten Arbeitsmarkt ist ein stetiger Zuwachs zu verzeichnen. So ist der Bestand im Landkreis Dahme-Spreewald von Juli 2018 zu Juli 2019 um 6,2 Prozent gestiegen und liegt derzeit bei 2000 offenen Stellen.

Im gesamten Landkreis Dahme-Spreewald lag die Arbeitslosenquote im Juli bei 3,6 Prozent und damit unter dem bundesweiten Wert von 5,0 Prozent.

Sven Baasner von der Berufsberatung weist darauf hin, dass sich auch jetzt, kurz vor Beginn des neuen Ausbildungsjahres, der Weg zur Berufsberatung für Jugendliche lohnt. So gibt es in Südbrandenburg noch über 1500 freie Ausbildungsplätze.

Viele Verbesserungen für Hartz-IV-Empfänger

Volker Basche vom Jobcenter lobte das „Starke-Familien-Gesetz“. Damit würden Familien mit kleinen Einkommen gestärkt, zudem schaffe es bessere Chancen auf gesellschaftliche Teilhabe der Kinder. Das Bildungs- und Teilhabepaket wurde verbessert und die Anträge auf Leistungen wurden deutlich erleichtert. So müssen ab sofort Kinder, Jugendliche oder junge Erwachsene, die Arbeitslosengeld II (ALG II) erhalten, die Leistungen des Bildungspaketes nicht mehr gesondert beantragen. Der Haupt- oder Weiterbewilligungsantrag auf ALG II gelt automatisch auch als Antrag auf Leistungen des Bildungspaketes. Zudem können Leistungen auch durch Direktzahlung an den Anbieter wie zum Beispiel Sportvereine erbracht werden. Lediglich für Nachhilfe ist ein extra Antrag notwendig. Auch beim Abrechnungsverfahren für Schulen gibt es Erleichterung. Sie haben nun die Möglichkeit, die Leistungen für Schulausflüge gesammelt mit einem zuständigen Träger abzurechnen.

Im Detail treten ab 1. Juli folgende Änderungen in Kraft: Die Erhöhung des Beitrages für die Ausstattung mit persönlichen Schulbedarf von 100 auf 150 Euro pro Schuljahr, Erhöhung des Teilhabebetrages von 10 auf 15 Euro im Monat, Wegfall der Eigenanteile der Eltern bei gemeinschaftlicher Mittagsverpflegung und Schulbeförderung, wie die Neureglung der Nachhilfe.

Von Gerlinde Irmscher

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