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Königs Wusterhausen Pendler sollen nicht mehr im Regen stehen
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14:05 11.09.2019
Die Bushaltestelle am Bahnhof Zeesen soll einen Wetterschutz bekommen, beschloss der Ortsbeirat. Quelle: Frank Pawlowski
Zeesen

In dieser Wochen tagen die Ortsbeiräte in Königs Wusterhausen. Die meisten Abstimmungen gab es in Zeesen. Der Ortsbeirat fasste mehrere Beschlüsse, die für Verbesserungen im Alltag der Zeesener sorgen sollen.

Wer am Bahnhof in der Karl-Liebknecht-Straße auf den Bus wartet, kann schon mal im Regen stehen. Es gibt kein Dach und keine schützenden Wände. Besonders im Herbst und im Winter wird der Bus wieder vermehrt von Pendlern und Schülern genutzt. Die Wartezeiten können da sehr ungemütlich werden. Das soll sich ändern. Der Ortsbeirat beschloss einstimmig, dass die Haltestellen auf beiden Seiten der Straße einen Wetterschutz bekommen sollen.

Realisierung für 2020 empfohlen

Das würde gleichzeitig den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen, heißt es in dem Beschluss. Ausreichender Platz für sei vorhanden, so dass es keine Einschränkungen für den Verkehrsraum geben würde. Der Ortsbeirat empfiehlt, die Maßnahme im Haushaltsjahr 2020 zu realisieren. Die Königs Wusterhausener Stadtverordneten müssen nun darüber entscheiden.

Mehr Fahrrad-Parklätze

Ortsvorsteher Uwe Friedrich (CDU) hofft, dass sie dem Vorschlag aus Zeesen folgen werden. „Vor allem stadteinwärts gehört das einfach da hin“, sagt er. Er glaubt, dass weitere Zeesener vom Auto auf den ÖPNV umsteigen würden, wenn sich Bedingungen wie diese verbessern. Dazu passt ein weiterer Beschluss des Ortsbeirates. Auf beiden Seiten des Bahnhofs sollen zusätzliche Stellplätze für Fahrräder errichtet werden. Die vorhandenen Plätze reichen längst nicht mehr aus. Der Ortsbeirat wünscht sich hier ebenfalls eine Umsetzung im kommenden Jahr.

Abfallbehälter für alle Bushaltestellen

Weiterhin beschlossen hat der Zeesener Ortsbeirat, im Jahr 2020 alle Bushaltestellen in Zeesen mit Abfallbehältern auszustatten. Sie fehlen dort häufig. Die Folge sind Verunreinigungen, die aufwendig beseitigt werden müssten. Die Entleerung der Behälter soll der städtische Betriebshof übernehmen.

Der Eschenweg soll ein verkehrsberuhigter Bereich werden, weil Autofahrer dort oft schneller fahren als erlaubt. Mit der Neuregelung sollen Fußgänger und Radfahrer, besonders die Schulkinder, besser geschützt werden, heißt bes in dem Beschluss. Der Ortsbeirat hat außerdem ein geändertes Bauprogramm für die Saarstraße beschlossen.

Von Frank Pawlowski

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