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Königs Wusterhausen Bei diesem Abi stimmt einfach die Chemie
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10:46 24.06.2019
Chemie-As Sebastian Meyer auf der Bahnhofstraße in Königs Wusterhausen.
Chemie-As Sebastian Meyer auf der Bahnhofstraße in Königs Wusterhausen. Quelle: Frank Pawlowski
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Königs Wusterhausen

Sebastian Meyer gehört zu den drei besten Absolventen des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums Königs Wusterhausen in diesem Jahr. Sie schafften das Abitur mit der Traumnote 1,1. Der 18 Jahre alte Senziger war selbst überrascht. „Ich hatte auch viel Glück, verstand die Sachen immer schnell“, sagt er.

Chemie-As und Forschertyp

Aber ganz viel Können war natürlich auch dabei. Sebastian Meyer ist ein Chemie-As und ein Forschertyp. Das hat er von seinen Eltern geerbt, die beide Chemiker sind. Diese Neugier ist sein Erfolgsrezept. Die Naturwissenschaften haben ihn stets besonders interessiert. Das ging weit über den Unterrichtsstoff hinaus. Vieles von dem, was er sich an Wissen aneignete, war für die Schule gar nicht so wichtig, wie er sagt. Und noch etwas hat ihm das Lernen erleichtert. „Wenn man ein Ziel vor Augen hat, ist es leichter.“ Dass er ein naturwissenschaftliches Fach studieren wird, steht fest. Nur welches das ein wird, weiß er noch nicht. Außerdem will er einmal Professor werden, forschen und möglichst ein bahnbrechende Entdeckung machen.

Gute Erinnerungen

Seine Zeit am Gymnasium behält er in guter Erinnerung, auch wenn er noch gar nicht richtig glauben kann, dass sie vorbei ist. „Wir hatten tolle Lehrer mit viel Charakter, es gab viel mehr gute als schlechte Lehrer bei uns.“ Gut verstanden hat er sich mit den Mitschülern seines Jahrgangs. Als frisch gebackener Ehemaliger wirft er auch einen kritischen Blick zurück. So findet er die digitalen Tafeln, die so genannten Whiteboards, überflüssig. Sie seien kaum genutzt worden. „Die Kreidetafeln reichen völlig aus.“ Viel wichtiger bei der Digitalisierung der Schulen wären einheitliche Programme auf Rechnern.

Klimaschutz-Demos sind gut

An den Klimaschutz-Demos in Königs Wusterhausen hat er sich nicht beteiligt, unterstützt das Anliegen aber. „Ich finde das prinzipiell gut.“ Ihn ärgert, dass sich Jugendliche trotzdem noch oft den Vorwurf gefallen lassen müssen, sie interessierten sich nicht für Politik. „Das ist quatsch.“ Die Millionen-Klicks für ein Video des Youtuber Rezo vor der Eurapawahl beweisen für ihn das Gegenteil. „Die Jugend ist nicht weg, sondern informiert sich auf anderen Wegen.“

Pause vor dem Studium

Mit dem Studium lässt sich Sebastian Meyer noch Zeit. Er macht ein Jahr Pause, will arbeiten und ein bisschen von der Welt sehen. Er kann sich vorstellen, nach dem Studium wieder nach Senzig zurückzukehren, wenn sich das mit dem Job vereinbaren lässt. Es gefällt ihm dort. „Es ist ein toller Ort, nur die Busverbindungen sind schlecht.“

Von Frank Pawlowski

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