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Königs Wusterhausen Christa Moch bekommt Bundesverdienstkreuz
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17:57 11.07.2018
Christa Moch erhielt von Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (r.) die Urkunde.
Christa Moch erhielt von Brandenburgs Gesundheitsministerin Diana Golze (r.) die Urkunde. Quelle: Sozialministerium
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Potsdam

Christa Moch, langjährige Leiterin der Diabetes-Selbsthilfegruppe in Königs Wusterhausen, ist mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet worden. Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) übergab die Auszeichnung am Mittwochnachmittag während einer Feierstunde im Brandenburger Gesundheitsministerium in Potsdam. „Christa Moch ist als Langzeitdiabetikerin selbst schwer beeinträchtigt. Das hat sie nicht davon abgehalten, sich jahrelang mit Vehemenz und sehr effektiv für die Belange der Betroffenen einzusetzen“, sagte die Ministerin. Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland war zuvor von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier an Christa Moch verliehen worden.

Viele Jahre Selbsthilfegruppe geleitet

Moch hatte die Selbsthilfegruppe Diabetes in Königs Wusterhausen im Jahr 1998 übernommen und sie zur landesweit drittgrößten Patientengruppe mit 100 Mitgliedern ausgebaut. Unter ihrer Leitung wurden zahlreiche Veranstaltungen, Studienfahrten und Vorträge zu neuesten Erkenntnissen aus der Diabetesforschung, zu neuen Behandlungsmethoden, zur finanziellen Unterstützung und zum Umgang mit der Krankheit organisiert. Ihr Mann Alfred, mit dem sie im Mai diamantene Hochzeit feierte, unterstütze sie dabei.

Auch politisch aktiv

Daneben setzte sich die gelernte Krankenschwester auch politisch vehement für die Belange der Betroffenen ein – auf kommunaler, auf Landes- sowie auf Bundesebene. Erst im Alter von 80 Jahren zog sich Christa Moch im vergangenen Jahr von ihrem langjährigen Amt zurück.

Respekt vor Lebensleistung

„Für Diabetes-Erkrankte ist das Wissen um ihre Krankheit, um Therapien und um die Ernährung entscheidend für einen guten Verlauf. Deshalb ist eine gut funktionierende Selbsthilfegruppe vor Ort für sie besonders wichtig“, sagte Gesundheitsministerin Golze. Die Selbsthilfegruppe in Königs Wusterhausen habe unter der Leitung von Christa Moch hervorragende Arbeit gemacht. „Ich habe großen Respekt für die Lebensleistung dieser engagierten Frau, die sich nach ihrer beruflichen Tätigkeit noch bis ins hohe Alter ehrenamtlich für die Menschen eingesetzt hat“, sagte die Ministerin in Potsdam.

Von MAZonline

10.07.2018
13.07.2018