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Königs Wusterhausen Ein Tag am Strand mit Sport und Unterhaltung
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17:21 20.06.2019
Hans-Jochen Rodner, Präsident der Volleyball-Netzhoppers Königs Wusterhausen.
Hans-Jochen Rodner, Präsident der Volleyball-Netzhoppers Königs Wusterhausen. Quelle: Frank Pawlowski
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Königs Wusterhausen

Der Volleyball-Beachcup des Vereins Netzhoppers ist ein sportliches Aushängeschild für Königs Wusterhausen und zugleich ein Fest für die Familie. Am 22. Juni ist es wieder soweit. Diesmal wird alles noch ein bisschen peppiger und sommerlicher als sonst, verspricht Netzhoppers-Präsident Hans-Jochen Rodner im MAZ-Gespräch.

Das Traditionsturnier findet jetzt zum zweiten Mal nach der mehrjährigen Pause statt. Hat es wieder einen festen Platz im Sportkalender der Region?

Hans-Jochen Rodner: Den hat es! Viele sprachen mich nach dem tollen Beachcup im vorigen Jahr an und wünschten sich, dass es weitergeht. Wir haben es geschafft, das Turnier wieder auf die Beine zu stellen. Es war eine große Erleichterung, dass wir die Solwo Königspark GmbH als Hauptsponsor gewinnen konnten. Dank der Unterstützung weiterer Firmen aus der Region wie Anecom und Gas-Neumann ist die Finanzierung gesichert.

Welchen sportlichen Stellenwert hat der Beachcup?

Wir sind ein deutsches Ranglisten-Turnier. Teilnehmer können Punkte sammeln für die Qualifikation zur Deutsche Meisterschaft im Beach-Volleyball in Timmendorf. Bei den Frauen sind die Vizemeisterinnen Tatjana Zautys und Melanie Gernet dabei. Außerdem geht ein argentinisches Nationalteam an den Start, das sich auf die Weltmeisterschaft in Hamburg vorbereitet. Im Männerfeld sehen wir unter anderem mit Dirk Westphal/Theo Timmermann und Levin Gust/Maximilian Auste zwei reine Netzhoppers-Duos. Zuschauer erleben hier Spitzensport und die Finals unter Flutlicht, das ist schon sehr emotional.

Was wird abseits vom Platz geboten?

Viel Unterhaltung für die ganze Familie. Es soll diesmal noch sommerlicher und peppiger in der Beach-Arena werden. Dafür sorgt zum Beispiel ein Bodypainter, der am Turniertag außerdem live ein großes Gemälde malen wird, das wir später in der Landkost-Arena aufhängen werden. Von Fire & Ice aus Wildau gibt es kalte Getränke und Heißes vom Grill. Besonders freue ich mich auf die Auftritte der Capoeira-Gruppe von der WSG Königs Wusterhausen. Das wird sehenswert! Der Beachcup ist nicht nur ein Treffpunkt für die Volleyballer aus der Region, sondern gilt auch überregional als besonderes sportliches Highlight. Auf diese Begegnungen freue ich mich schon. Unser Hallenmoderator Robert begleitet den Tag mit Interviews und groovigen Rhythmen.

Wie ist denn der Zusammenhalt der regionalen Volleyball-Familie?

Sehr gut, wie ich finde. Unsere Spielgemeinschaft mit Schulzendorf hat den Aufstieg in die Regionalliga geschafft. Mit Wildau haben wir ein gemeinsames Mädchen-Team. Diese Bündelung der Kapazitäten ist wichtig. Darüber hinaus engagieren wir uns im Hochschulsport, arbeiten seit vielen Jahren mit der TH Wildau zusammen. Viel Wert legen wir auf die Nachwuchsarbeit. Die U18 erreichte im vorigen Jahr den dritten Platz im Bundespokal. U16-Spieler sind aktuelle Landesmeister und Vizemeister im Beachvolleyball.

Nachwuchsprobleme haben die Netzhoppers also nicht?

Dass wir in der 1. Volleyball-Bundesliga spielen, zieht natürlich bei den jungen Spielern. Das ist für sie eine tolle sportliche Perspektive. Aber wir wollen auch mehr Mitglieder gewinnen. Deshalb haben wir unsere Beitragssatzung familienfreundlicher gemacht. Aber wir bieten auch andere Möglichkeiten der Mitarbeit. So suchen wir gerade jemanden für ein Freiwilliges Soziales Jahr beim Verein. Der –oder diejenige wird beim Training und bei der Vorbereitung von Veranstaltungen mithelfen oder auch unsere Volleyball-Arbeitsgemeinschaften in Schulen mit betreuen.

Was gibt es zum Bundesliga-Team zu sagen?

Das Team für die neue Saison formiert sich. Jetzt gilt es, den Etat zu sicher. Auch dazu werden wir am Rande des Beachcups Gespräche führen. Unsere neue Marketingoffensive ist angelaufen, mit der wir neue Partner gewinnen wollen. Wer an einer Partnerschaft interessiert ist, kann jederzeit auf uns zukommen.

Volleyball-Beachcup Königs Wusterhausen, 22. Juni, ab 10 Uhr, Finals um 22 Uhr unter Flutlicht, Erich-Weinert-Straße 9.

Von Frank Pawlowski

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